Bauen Sie ein Igelhaus!

Ein Artikel von Christiane Bartal | 07.09.2021 - 08:52
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Ein Igelhaus ergänzt natürliche Rückzugs­möglichkeiten wie Laub- oder Totholzhaufen. Sie dienen als Tagesschlafstätte oder – in Laub eingepackt – als Winterquartier © I. Rottlaender/Shutterstock

Ab Mitte Oktober, sobald das Nahrungsangebot spärlicher wird, begeben sich Igel auf die Suche nach einer geschützten Stätte für den Winterschlaf, wobei Igelweibchen und Jungtiere etwa einen Monat später damit beginnen als die Männchen. Schließlich müssen sie sich nach der energieraubenden Aufzucht noch mehr Speck anfuttern.

Die bevorzugten Igel-Rückzugsorte sind Laubhaufen, weshalb Naturgärtner das Herbstlaub stets in einer ruhigen Gartenecke auftürmen anstatt es in der Biotonne zu versenken. Ein kompaktes Nest entsteht, indem sich der Igel im Laub so lange dreht, bis es gut zusammengedrückt ist und eine kompakte Kugel dicht um seinen Körper bildet. Mit Moos, Gras und Heu wird das gemütliche Zuhause noch ausgepolstert. In Gärten, in denen es nicht genügend Baumaterial und ruhige Rückzugsorte gibt, können auch Igelhäuser Abhilfe schaffen. Diese gibt es fertig zu kaufen, sie lassen sich aber mit ein wenig Geschick auch recht einfach selber bauen.

Die Igelhaus-Bauanleitung und Tipps für einen igelfreundlichen Garten finden Sie in GARTEN+HAUS, Ausgabe September-Oktober 2021!