Unsere Gartentipps im November

Ein Artikel von Michaela Tebaldi | 30.10.2019 - 11:50

Ziergarten

Jetzt haben Sie die letzte Chance, um nicht winterharte Knollen und Zwiebel auszugraben, von den Erdresten zu befreien und im Keller zu lagern. Am besten in Zeitungspapier verpackt, nebeneinander und trocken - dann faulen die Zwiebel nicht.

Im November ist ebenfalls die letzte Gelegenheit, um Zwiebelpflanzen, die im Frühling blühen sollen, einzupflanzen. Wenn der Boden gefroren ist, ist es dafür nämlich zu spät. Also, schnell noch Hyazinthen, Narzissen und Tulpen schnell noch in die Erde bringen.

Solange es noch nicht friert, können Stauden und laubabwerfende Gehölze im Garten gepflanzt werden.

• Stauden-Pfingstrosen zurückschneiden: Stauden-Pfingstrosen werden jetzt im Spätherbst bodennah zurückgeschnitten – doch erst, wenn sich das Laub verfärbt. Dadurch verringern Sie das Infektionsrisiko für Grauschimmel (Pilzerkrankung).

Nicht winterharte Kübelpflanzen ganz schnell ins Winterquartier übersiedeln. Der erste Frost kommt oft überraschend schnell!

Nutzgarten

•  Schlehen und Mispeln erst nach den ersten Frösten ernten. Die Früchte verlieren dadurch ihre Säure und schmecken bekömmlicher.

•  Im November beginnt die Haupterntezeit von Kohlsprossen. Ernten Sie nur so viel wie Sie gerade brauchen - immer von unten nach oben. Bei den winterharten Sorten wachsen die Knospen nämlich nach.

•  Bringen Sie jetzt noch Leimringe an Obstbäumen an. Die Weibchen der Frostspanner legen im November gerne ihre Eier in den Baumkronen ab. Die jungen Raupen fressen dann im Frühling die Blätter ab.

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Um Schneepilz zu vermeiden, sollten Sie das abgefallene Laub noch vor dem ersten Schnee vom Rasen entfernen. Es kann sonst passieren, dass die Blätter das Gras schädigen und diese Stellen im Frühling neu gesät werden müssen.

Tiere im Winter

•  Richten Sie für Igel ein Winterquartier ein. Sobald das Termometer Null Grad anzeigt, beginnen die stacheligen Tiere ihren Winterschlaf. Sie verkriechen sich gerne hinter Holzscheiten, Spänen oder unter einem Laubhaufen oder Reisig.

•  Das Angebot an Würmern und Insekten wird nun immer geringer. Viele Vögel sind jetzt intensiv auf Nahrungssuche. Helfen Sie ihnen und stellen Sie in einem oder mehreren Futterhäuschen Nahrung bereit. Denken Sie daran, die Futterquelle an einem geschützten Platz aufzuhängen und bieten Sie Futter für Körnerfresser und Weichfutterfresser an.