<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><link>/content/garten-freizeit/garten-haus/de/.html</link><atom:link rel="self" href="/.html"/><title>GARTEN+HAUS RSS Feed</title><description>Das ist der offizielle RSS-Feed von GARTEN+HAUS</description><pubDate>Fri, 16 Oct 2026 15:26:00 +0200</pubDate><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/10/blaetter-bekennen-farbe.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/10/blaetter-bekennen-farbe.html</guid><title>Blätter bekennen Farbe</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Wenn sich die Blätter im Herbst gelb, orange oder rot färben, wirkt es manchmal, als würde der Garten noch einmal alles geben. Doch hinter dem Farbenspiel steckt kein Zufall, sondern ein ausgeklügelter Prozess, mit dem sich Bäume auf den Winter vorbereiten.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/10/shutterstock_2492494521.jpg" /></p><h4><small>Eine Fahrt durch den Herbstwald macht immer gute Laune. Doch warum sind die Blätter so bunt? © SNEHIT PHOTO/Shutterstock.com</small></h4><p>Im Sommer dominiert in den Blättern das Chlorophyll. Der grüne Farbstoff ermöglicht die Fotosynthese und sorgt dafür, dass Sonnenlicht in Energie umgewandelt wird. Gleichzeitig überdeckt er andere Farbstoffe, die ebenfalls im Blatt vorhanden sind. Deshalb erscheinen viele Blätter während der Vegetationszeit einfach grün.</p>
<p>Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, verändert sich der Stoffwechsel des Baumes. Das Chlorophyll wird nach und nach abgebaut. Der Baum zieht dabei wertvolle Nährstoffe, vor allem Stickstoff, aus den Blättern zurück und speichert sie für das kommende Frühjahr. Erst jetzt werden andere Farben sichtbar.</p>
<p>Gelb und Orange waren also die ganze Zeit da. Sie stammen vor allem von Carotinoiden, die unter anderem auch Karotten ihre orange Farbe verleihen. Bei manchen Bäumen kommen zusätzlich rote und violette Farbstoffe ins Spiel: die Anthocyane. Sie werden im Herbst teilweise neu gebildet und können für besonders intensive Rotfärbungen sorgen.</p>
<h3>Warum manche Bäume spektakulärer leuchten</h3>
<p>Ob ein Baum im Herbst eher dezent gelb oder knallrot erscheint, hängt von mehreren Faktoren ab. Die Baumart spielt natürlich eine wichtige Rolle. Ahorn, Eiche, Amberbaum oder Hartriegel können beispielsweise besonders intensive Rot- und Orangetöne entwickeln.</p>
<p>Aber auch das Wetter mischt mit. Sonnige Herbsttage und kühle Nächte – ohne starken Frost – können die Bildung roter Farbstoffe begünstigen. Viel Licht sorgt für die nötige Energie, während die kühlen Temperaturen den Abbau des Chlorophylls fördern.</p>
<p>Deshalb kann derselbe Baum in einem Jahr wesentlich spektakulärer aussehen als im nächsten. Auch der Standort macht einen Unterschied: Lichtverhältnisse, Wasserangebot und Nährstoffversorgung beeinflussen, wie lange die Blätter grün bleiben und wie intensiv sie sich verfärben.</p>
<p>Und dann kommt der große Auftritt: Das Blatt löst sich vom Baum und fällt zu Boden. Für den Baum ist damit ein wichtiger Teil der Wintervorbereitung abgeschlossen. Für den Garten beginnt dagegen etwas Neues – denn aus dem scheinbaren Abfall wird wieder wertvolle organische Substanz.</p>
<p>Das Herbstlaub ist also nicht einfach buntes Ende, sondern Teil eines Kreislaufs. Und genau deshalb lohnt es sich, den herbstlichen Garten nicht nur als Aufräumarbeit zu betrachten, sondern einfach einmal genauer hinzusehen.</p><p>Ein Artikel von Johanna Lassl</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Fri, 16 Oct 2026 15:26:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/10/blaetter-bekennen-farbe/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2492494521.jpg</image-link><image-copyright>SNEHIT PHOTO/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/10/wie-leicht-kann-man-einen-carport-selbst-aufbauen-.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/10/wie-leicht-kann-man-einen-carport-selbst-aufbauen-.html</guid><title>Wie leicht kann man einen Carport selbst aufbauen?</title><category>ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG</category><location>ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG</location><teaser><![CDATA[Durch einen Carport kann man ein Auto hervorragend vor direkter Sonneneinstrahlung, Laub, Regen und Schnee schützen. Wer über ein wenig handwerkliches Geschick verfügt, kann ein Carport problemlos selbst aufbauen.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/10/shutterstock_1951602925.jpg" /></p><h4><small>© klikkipetra/Shutterstock.com</small></h4><p>Wie einfach das funktioniert, hängt von den eigenen handwerklichen Fähigkeiten, dem Untergrund und der Konstruktion ab. Gerade bei größeren Carports sollte man die Montageanleitung genau berücksichtigen und genug Zeit für die Planung einrechnen. </p><h1>Durch einen Bausatz wird die Montage erheblich erleichtert</h1><p>Eine gute Lösung stellen häufig <a href="https://www.easycarport.at/" target="_blank">Carports als Bausatz</a> dar. Hierbei werden die Bauteile bereits in den passenden Abmessungen angeliefert. In Abhängigkeit vom Anbieter gehören auch Befestigungsmaterialien, Träger, Pfosten und eine Dachkonstruktion zum Lieferumfang. <br/>
 <br/>
Dadurch wird der Planungsaufwand erheblich reduziert und die jeweiligen Komponenten sind alle perfekt aufeinander abgestimmt. Vor dem Kauf sollte man aber prüfen, ob man alle für den Aufbau benötigten Werkzeuge besitzt und ob für gewisse Arbeiten zusätzliche Helfer benötigt werden.</p><h1>Einen geeigneten Standort für das Carport auswählen</h1><p>Vor dem Aufbau des Carports muss zunächst ein geeigneter Standort ausgewählt werden. Hierbei spielen ausreichend Platz, eine geeignete Zufahrt, Beleuchtung und auch die Grundstücksgrenzen eine nicht unerhebliche Rolle. <br/>
 <br/>
Für die Befestigung der Pfosten eines Carports ist ein stabiler Untergrund von großer Bedeutung. In Abhängigkeit von der favorisierten Konstruktion kommen unterschiedliche Befestigungslösungen und Fundamente infrage.&nbsp;</p><h1>Schritt für Schritt zum eigenen Carport</h1><p>Wenn der Standort entsprechend vorbereitet ist, geht es normalerweise mit dem Setzen und Ausrichten der Pfosten los. Hier gilt es, genau zu arbeiten, weil bereits kleinere Abweichungen Auswirkungen auf die Gesamtkonstruktion haben können. Anschließend werden die tragenden Elemente beim Aufbau miteinander verbunden und dann folgt die Dachkonstruktion. </p><p>Ein Artikel von Linkbewusst/AP</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Thu, 15 Oct 2026 10:34:18 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/10/wie-leicht-kann-man-einen-carport-selbst-aufbauen-/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_1951602925.jpg</image-link><image-copyright>klikkipetra/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/10/eine-hecke-fuer-voegel.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/10/eine-hecke-fuer-voegel.html</guid><title>Eine Hecke für Vögel</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Bunte Blätter, leuchtende Beeren und geschützte Nistplätze: Eine freiwachsende Hecke bereichert den Garten auf vielfältige Weise. Jetzt ist die beste Zeit, um (heimische) Sträucher zu pflanzen.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/10/shutterstock_2661898325.jpg" /></p><h4><small>Ein junger Star im Schutz der Schlehe: Ihr dichtes, dorniges Geäst bietet Vögeln sichere Rückzugsorte und geeignete Nistplätze. © czjonyyy/Shutterstock.com</small></h4><p>Eine freiwachsende Wildhecke ist die naturnahe Alternative zur klassischen Formschnitthecke. Die Sträucher dürfen ihre natürliche Wuchsform entfalten, regelmäßiges Stutzen ist kaum nötig. Lediglich abgestorbene oder ungünstig wachsende Triebe sollten entfernt werden. Ältere, von unten verkahlende Gehölze lassen sich durch einen gezielten Verjüngungsschnitt wieder vitalisieren. Dafür werden einzelne Sträucher etwa 30 bis 50 Zentimeter über dem Boden zurückgeschnitten – am besten abschnittsweise, damit die Hecke nicht auf einmal ihre Deckung verliert. Solche stärkeren Rückschnitte sollten in Österreich grundsätzlich außerhalb der Brutzeit und unter Beachtung der jeweiligen gesetzlichen Vorgaben erfolgen. <br/>
 <br/>
Damit sich die Sträucher ungestört entwickeln können, braucht eine Wildhecke ausreichend Raum. Für eine einreihige Pflanzung sind je nach Artenwahl etwa 1,5 m Breite ein guter Ausgangspunkt. Der Platz lohnt sich: Dichte Zweige bieten Vögeln Schutz und sichere Nistmöglichkeiten, während Blüten, Früchte und die darin lebenden Insekten ein vielfältiges Nahrungsangebot schaffen. Besonders wertvoll wird die Hecke, wenn verschiedene heimische Gehölze miteinander kombiniert werden. Unterschiedliche Blütezeiten, Fruchtstände, Wuchsformen und Herbstfärbungen sorgen für Abwechslung vom Frühjahr bis in den Winter.</p><p>Wer jetzt pflanzt, kann aus einer großen Auswahl an Gehölzen schöpfen. Der Rote Hartriegel (Cornus sanguinea) setzt im Herbst mit seiner kräftigen Laubfärbung Akzente. Nach dem Blattfall kommen seine farbigen Zweige besonders gut zur Geltung. Seine dunklen Früchte dienen unter anderem Mönchsgrasmücken, Drosseln und Staren als Nahrung. Die Schlehe (Prunus spinosa) punktet mit dornigen Zweigen, die Nester gut vor vielen Fressfeinden abschirmen, und mit ihren dunkelblauen Früchten, die Vögeln bis in die kalte Jahreszeit hinein zugutekommen.&nbsp;Auch der Gemeine Schneeball (Viburnum opulus) ist eine Bereicherung: Seine weißen Blüten schmücken die Hecke im Frühjahr, während seine leuchtenden Früchte im Herbst und Winter für Aufmerksamkeit sorgen. Der Gewöhnliche Spindelstrauch (Euonymus europaeus) beeindruckt mit seiner roten Herbstfärbung und den auffälligen rosa Fruchtkapseln. Seine Samen sind eine Nahrungsquelle für Vögel wie das Rotkehlchen. Die Gewöhnliche Felsenbirne (Amelanchier ovalis) trägt bereits im Sommer aromatische Früchte, die auch bei Grasmücken und Drosseln beliebt sind. Sie ist eine heimische Alternative zur häufig gepflanzten Kupferfelsenbirne, die ursprünglich aus Nordamerika stammt. Für zusätzliche Farbe und Nahrung sorgen Wildrosen (Rosa): Ihre ungefüllten Blüten bieten im Frühjahr Insekten Nahrung, ihre dornigen Triebe bieten Schutz und ihre Hagebutten sind bei zahlreichen Vogelarten begehrt. <br/>
Ergänzen lässt sich die Pflanzung durch heimische Weißdornarten, Kornelkirsche und Schwarzen Holunder. Wo genügend Platz vorhanden ist, können auch Vogelbeere oder Traubenkirsche die Hecke bereichern. Bei der Gewöhnlichen Berberitze (Berberis vulgaris) ist hingegen Vorsicht geboten: Da sie Zwischenwirt des Getreideschwarzrosts sein kann, sollte sie nicht in der Nähe von Getreideanbauflächen gepflanzt werden. <br/>
 <br/>
Bei der Planung kommt es nicht nur auf die Artenvielfalt, sondern auch auf den passenden Standort an. Lichtbedarf, Bodenbeschaffenheit und Feuchtigkeit entscheiden darüber, ob sich die Gehölze gut entwickeln. Größere Sträucher sollten kleinere, lichtbedürftige Arten nicht dauerhaft beschatten. Und weil eine Wildhecke erst mit den Jahren ihre volle Dichte erreicht, können heimische Stauden in den ersten Jahren für zusätzliche Blüten sorgen. Sie sollten allerdings genügend Abstand zu den jungen Gehölzen haben, damit diese nicht um Wasser, Nährstoffe und Licht konkurrieren müssen. <br/>
Gerade der Herbst bietet ideale Voraussetzungen, denn jetzt lässt sich der Boden noch gut bearbeiten, die Temperaturen sind milder und regelmäßige Niederschläge erleichtern das Anwachsen. So können die Sträucher vor dem nächsten Frühjahr bereits Wurzeln bilden und Schritt für Schritt zu einem wertvollen Rückzugsort für die heimische Vogelwelt heranwachsen.</p><p>Ein Artikel von Alexandra Pickner</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Thu, 15 Oct 2026 10:10:49 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/10/eine-hecke-fuer-voegel/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2661898325.jpg</image-link><image-caption>Ein junger Star im Schutz der Schlehe: Ihr dichtes, dorniges Geäst bietet Vögeln sichere Rückzugsorte und geeignete Nistplätze.</image-caption><image-copyright>czjonyyy/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/nutzgarten_essen/2026/10/kraeuter-konservieren.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/nutzgarten_essen/2026/10/kraeuter-konservieren.html</guid><title>Kräuter konservieren</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Im Kräuterbeet steht die letzte Ernte an. Was jetzt noch übrig ist, kann schonend getrocknet werden, sodass Sie den ganzen Winter über aromatische Kräuter für Gerichte und Tees auf Vorrat haben!]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/10/shutterstock_2490744159.jpg" /></p><h4><small>© New Africa/Shutterstock.com</small></h4><h2>Der richtige Zeitpunkt für die Ernte</h2>
<p>Zum Trocknen sollten Kräuter möglichst aromatisch sein. Geerntet wird deshalb am besten an einem trockenen Vormittag, sobald der Tau abgetrocknet ist. Bei vielen Kräutern ist der Gehalt an ätherischen Ölen kurz vor oder während der Blüte besonders hoch. Andere, vor allem Blattkräuter, schmecken vor der Blüte am besten.</p>
<p>Geeignet sind unter anderem Thymian, Oregano, Majoran, Salbei, Rosmarin, Bohnenkraut, Liebstöckel und Minze. Auch Estragon und Zitronenmelisse lassen sich trocknen. Bei Petersilie, Schnittlauch und Basilikum ist das Ergebnis dagegen weniger überzeugend: Die Blätter verlieren beim Trocknen deutlich an Aroma und Farbe. Diese Kräuter lassen sich besser einfrieren.</p>
<p>Geerntet werden gesunde, kräftige Triebe. Welke, gelbe oder beschädigte Blätter gehören nicht in die Vorräte.</p>
<h2>Kräuter nicht erst gründlich waschen</h2>
<p>Idealerweise werden Kräuter nur geerntet, wenn sie sauber und trocken sind. Dann ist Waschen meist nicht nötig. Denn zusätzliche Feuchtigkeit verlängert die Trocknungszeit und kann die Bildung von Schimmel begünstigen.</p>
<p>Sind die Kräuter verschmutzt, werden sie vorsichtig mit kaltem Wasser abgespült und anschließend gründlich trocken geschüttelt oder mit einem Tuch abgetupft. Erst wenn kein Wasser mehr an den Blättern haftet, beginnt das eigentliche Trocknen.</p>
<h2>Lufttrocknen: die schonendste Methode</h2>
<p>Für viele Kräuter ist das klassische Lufttrocknen die beste Methode. Dazu werden die Stiele zu kleinen, lockeren Bündeln zusammengebunden. Die Bündel dürfen nicht zu groß sein, denn zwischen den Trieben muss die Luft gut zirkulieren können.</p>
<p>Anschließend hängt man die Kräuter kopfüber an einen trockenen, warmen und gut belüfteten Ort. Direkte Sonne sollte vermieden werden. Sie kann die Blätter ausbleichen und einen Teil der wertvollen Aromastoffe zerstören.</p>
<p>Ideal sind beispielsweise ein trockener Dachboden, eine Speisekammer oder ein gut belüfteter Raum. Nicht geeignet sind feuchte Keller oder Orte direkt über der Heizung.</p>
<p>Je nach Kraut dauert die Trocknung etwa einige Tage bis zwei Wochen. Die Kräuter sind fertig, wenn Blätter und dünne Stängel leicht brechen und nicht mehr weich oder biegsam sind.</p>
<h3>Noch besser als große Bündel</h3>
<p>Wer auf Nummer sicher gehen möchte, breitet die Kräuter locker auf einem Trockengitter, einem sauberen Küchentuch oder Backpapier aus. So trocknen die einzelnen Blätter und Triebe gleichmäßiger. Besonders bei Minze und anderen weichblättrigen Kräutern ist diese Methode praktisch.</p>
<p>Die Kräuter sollten während des Trocknens gelegentlich gewendet werden.</p>
<h2>Im Backofen geht es schneller</h2>
<p>Wenn es schneller gehen soll, können Kräuter auch im Backofen getrocknet werden. Dabei ist allerdings Fingerspitzengefühl gefragt: Zu hohe Temperaturen schaden den ätherischen Ölen und lassen die Blätter schnell dunkel werden.</p>
<p>Die Kräuter werden locker auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilt. Der Backofen sollte auf eine möglichst niedrige Temperatur eingestellt werden, etwa 30 bis 40 Grad Celsius. Die Tür bleibt einen Spalt geöffnet, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.</p>
<p>Je nach Kraut dauert der Vorgang mehrere Stunden. Zwischendurch sollte kontrolliert werden, ob die Blätter bereits vollständig trocken sind.</p>
<p>Noch schonender und energiesparender ist ein Dörrautomat. Hier lässt sich die Temperatur gezielt niedrig halten.</p>
<h2>Nicht zu lange trocknen</h2>
<p>Beim Trocknen soll vor allem Wasser entzogen werden – nicht das Aroma. Deshalb sollten Kräuter nicht unnötig lange der Wärme ausgesetzt werden.</p>
<p>Sind die Blätter trocken und rascheln beim Berühren, kann man sie von den Stielen streifen. Am besten werden die Kräuter erst kurz vor der Verwendung zerkleinert. Ganze Blätter behalten ihr Aroma länger als fein zerbröselte Kräuter.</p>
<h2>So bleiben getrocknete Kräuter lange aromatisch</h2>
<p>Für die Aufbewahrung eignen sich luftdicht schließende Gläser besonders gut. Sie schützen vor Feuchtigkeit, Licht und fremden Gerüchen. Auch gut verschließbare Vorratsdosen sind geeignet.</p>
<p>Das Gefäß sollte an einem kühlen, trockenen und möglichst dunklen Ort stehen. Ein Platz direkt über dem Herd oder an einem sonnigen Küchenfenster ist daher keine gute Wahl.</p>
<p>Auf jedes Gefäß gehört ein Etikett mit dem Namen des Krauts und dem Erntedatum. So behält man auch nach einigen Monaten den Überblick.</p>
<p>Wichtig: Gelangen Feuchtigkeit oder Kondenswasser ins Vorratsglas, können die Kräuter schimmeln. Deshalb sollten nur wirklich vollständig getrocknete Kräuter abgefüllt werden. Wer unsicher ist, lässt die Kräuter lieber noch einen Tag offen nachtrocknen.</p>
<h2>Ganze Blätter statt Kräuterpulver</h2>
<p>Getrocknete Kräuter müssen nicht sofort zerbröselt werden. Im Gegenteil: Ganze Blätter und Triebe bewahren ihr Aroma besser. Erst unmittelbar vor dem Kochen werden sie zwischen den Fingern zerrieben oder mit einem Messer zerkleinert.</p>
<p>Bei richtig gelagerten Kräutern kann man mit einer Haltbarkeit von ungefähr einem Jahr rechnen. Danach sind sie meist nicht verdorben, verlieren aber zunehmend an Aroma und Würzkraft.</p>
<h2>Welche Kräuter eignen sich besonders gut?</h2>
<p>Sehr gut zum Trocknen:</p>
<ul>
 <li><p>Thymian</p></li>
 <li><p>Oregano</p></li>
 <li><p>Majoran</p></li>
 <li><p>Salbei</p></li>
 <li><p>Rosmarin</p></li>
 <li><p>Bohnenkraut</p></li>
 <li><p>Minze</p></li>
 <li><p>Estragon</p></li>
 <li><p>Liebstöckel</p></li>
</ul>
<p>Eher zum Einfrieren:</p>
<ul>
 <li><p>Petersilie</p></li>
 <li><p>Schnittlauch</p></li>
 <li><p>Basilikum</p></li>
 <li><p>Koriander</p></li>
</ul>
<p>Gerade bei den empfindlicheren Kräutern lohnt es sich, unterschiedliche Methoden auszuprobieren. Während kräftige mediterrane Kräuter beim Trocknen ihr typisches Aroma behalten, werden zarte Blattkräuter oft matt und verlieren deutlich an Geschmack.</p>
<h2>Der kleine Vorrat für die kalte Jahreszeit</h2>
<p>Wer jetzt im Herbst sein Kräuterbeet aberntet, muss also nicht alles auf einmal verarbeiten. Ein Teil der Kräuter kann frisch verwendet oder eingefroren werden, kräftige Triebe lassen sich zu kleinen Bündeln binden und trocknen. So entsteht mit wenig Aufwand ein Vorrat, der den ganzen Winter über zum Würzen von Suppen, Gemüse, Fleisch, Saucen oder Tee bereitsteht.</p>
<p>Und noch ein Vorteil: Getrocknete Kräuter aus dem eigenen Garten sind nicht nur praktisch, sondern bringen auch ein Stück Gartensommer durch die kalte Jahreszeit.</p><p>Ein Artikel von Johanna Lassl</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Mon, 12 Oct 2026 09:55:33 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/nutzgarten_essen/2026/10/kraeuter-konservieren/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2490744159.jpg</image-link><image-copyright>New Africa/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/10/einmal-gepflanzt--immer-da-.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/10/einmal-gepflanzt--immer-da-.html</guid><title>Einmal gepflanzt, immer da?</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Wenn im Herbst die Gartensaison langsam zu Ende geht, beginnt unter der Erde bereits die nächste. Jetzt kommen Blumenzwiebeln in den Boden, die im Frühjahr für Farbe sorgen sollen. Doch während manche Zwiebeln Jahr für Jahr zuverlässig wieder austreiben, verschwinden andere nach wenigen Saisons. Woran liegt das?]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2756024817.jpg" /></p><h4><small>Spektakuläre Blumenzwiebelsorten kommt meist nur im ersten Jahr so wie auf der Verpackung abgebildet raus. Danach müssen sie für eine erneute Blüte länger Kraft sammeln © Tracy Immordino/Shutterstock.com</small></h4><p>Es ist ein kleines Gartendrama, das sich jedes Jahr im Herbst wiederholt: Im Gartencenter liegen prall gefüllte Körbe mit Tulpen, Narzissen und Zierlauch. Die Bilder auf den Verpackungen versprechen Frühling in der schönsten Form. Man greift zu, pflanzt voller Vorfreude – und tatsächlich: Im nächsten Frühjahr blüht es prächtig. Doch ein Jahr später ist die große Show vorbei. Von zehn Tulpen erscheinen vielleicht noch vier. Im dritten Jahr zwei. Und irgendwann bleibt nur die Erinnerung an das schöne Foto auf der Verpackung.</p>
<p>Warum machen manche Blumenzwiebeln so etwas? Und warum stehen Narzissen gefühlt seit Menschengedenken am selben Platz?</p>
<h3>Manche wollen bleiben, manche wollen beeindrucken</h3>
<p>Die kurze Antwort lautet: Blumenzwiebel ist nicht gleich Blumenzwiebel. Vor allem bei Tulpen gibt es große Unterschiede. Viele großblumige Sorten sind auf eine spektakuläre Blüte gezüchtet. Sie stecken einen erheblichen Teil ihrer Reserven in diesen großen Auftritt. Nach der Blüte entstehen zwar Tochterzwiebeln, doch die sind zunächst oft zu klein, um im folgenden Jahr wieder eine stattliche Blüte hervorzubringen.</p>
<p>Das heißt nicht unbedingt, dass die Tulpe verschwunden ist. Sie hat nur andere Pläne. Sie muss erst wieder Kraft sammeln. Botanische Tulpen sind in dieser Hinsicht oft wesentlich genügsamer. Auch Narzissen, Krokusse, Winterlinge und viele Zierlauch-Arten können sich über Jahre am selben Platz halten – vorausgesetzt, sie bekommen, was sie brauchen.</p>
<h3>Der Herbst ist der Anfang – nicht das Ende</h3>
<p>Wer jetzt im Herbst pflanzt, entscheidet also ein Stück weit darüber, was in den nächsten Jahren im Beet passiert. Die Zwiebeln sollten fest und gesund sein, der Boden durchlässig und der Standort passend zur jeweiligen Art. Staunässe ist für viele Zwiebelpflanzen ein ziemlich überzeugender Grund, sich dauerhaft zu verabschieden.</p>
<p>Und dann wäre da noch die Sache mit der Pflanztiefe: Als Faustregel gilt, dass die Zwiebel etwa zwei- bis dreimal so tief in die Erde kommt, wie sie hoch ist. Zu tief sollte sie ebenso wenig liegen wie zu flach. Die genauen Ansprüche unterscheiden sich allerdings je nach Art.</p>
<h3>Die wichtigste Pflege kommt nach der Blüte</h3>
<p>Der größte Fehler passiert allerdings oft Monate später. Die Tulpe oder Narzisse ist verblüht, die Blätter sehen müde aus – und der Gärtner möchte aufräumen. Verständlich. Aber genau jetzt arbeitet die Zwiebel noch für die nächste Saison. Über die Blätter sammelt sie per Fotosynthese neue Energie und lagert Reserven ein. Deshalb gilt: Blätter bleiben, bis sie von selbst gelb werden und einziehen. Erst dann dürfen sie weg.</p>
<p>Wer das Laub zu früh abschneidet, darf sich im Folgejahr nicht wundern, wenn die Blüte kleiner ausfällt oder ganz ausbleibt. Die Zwiebel hat schließlich keine Vorratskammer mit unbegrenzter Selbstbedienung.</p>
<h3>Wer bleiben soll, braucht den richtigen Platz</h3>
<p>Auch der Sommer entscheidet über die Zukunft. Viele Zwiebelpflanzen kommen ursprünglich aus Regionen, in denen es nach dem Frühjahr deutlich trockener wird. Ein durchlässiger Boden ist deshalb häufig wichtiger als ein besonders üppiges Nährstoffangebot. Wer also möchte, dass sich Blumenzwiebeln dauerhaft etablieren, sollte beim Einkauf nicht nur auf Farbe und Blütengröße schauen. Die spannendere Frage lautet: Was hat diese Pflanze vor, wenn die erste Blüte vorbei ist?&nbsp;Denn manche Blumenzwiebeln sind für den großen Auftritt gebucht. Andere haben tatsächlich vor, wiederzukommen.</p>
<p>Für dauerhafte Bestände sind unter anderem Narzissen, Krokusse, Winterlinge, botanische Tulpen und viele Zierlauch-Arten interessant. Bei großblumigen Tulpen lohnt sich dagegen ein genauer Blick auf die Sorte und ihre Eignung zum Verwildern. Wer jetzt im Herbst entsprechend auswählt, pflanzt also nicht nur den nächsten Frühling. Mit etwas Glück pflanzt er gleich für mehrere Jahre.</p><p>Ein Artikel von Johanna Lassl</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Sun, 11 Oct 2026 09:37:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/10/einmal-gepflanzt--immer-da-/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2756024817.jpg</image-link><image-copyright>Tracy Immordino/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/Rezepte/desserts/2026/09/milchreis-aus-dem-backrohr.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/Rezepte/desserts/2026/09/milchreis-aus-dem-backrohr.html</guid><title>Cremiger Milchreis aus dem Backrohr - kocht sich quasi von selbst!</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Eine Schüssel cremiger Milchreis an einem kühlen Herbstabend - was gibt es besseres? Daran gibt es nur einen einzigen Nachteil: Man muss lange am Herd stehen und umrühren. Dieses Rezept nimmt Ihnen die Arbeit ab, denn der Milchreis wird in großer Menge fast ganz ohne Aufsicht im Backrohr zubereitet!]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2732802423.jpg" /></p><h4><small>© Stock_photografer/Shutterstock.com</small></h4><h3>Zutaten:</h3> 
<ul> 
 <li>250g Milch- oder Rundkornreis</li> 
 <li>1 Liter Kuh- oder Pflanzenmilch</li> 
 <li>4 EL Zucker</li> 
 <li>gute Prise Salz</li> 
</ul> 
<h3>Zubereitung:</h3> 
<ul>
 <li>Alle Zutaten in einer großen Auflaufform oder einem Bräter verrühren - die Form sollte nur etwa zu einem Viertel gefüllt sein, da der Milchreis aufkocht.</li> 
 <li>Alufolie oder Deckel abdecken.</li> 
 <li>Ins Backrohr stellen, 180 °C O/U einstellen.</li> 
 <li>Nach 20 und 40 Minuten jeweils gut umrühren.</li> 
 <li>Nach 60 Minuten Rohr ausschalten und noch 10-15 Minuten abdgedeckt bei leicht geöffneter Tür durchziehen lassen.</li>
</ul> 
<p>Dazu passt herbstlicher Zwetschgenröster oder eingekochtes Weichselkompott und eine Prise Zimt. Der fertige Milchreis hält sich abgedeckt im Kühlschrank bis zu 3 Tage und kann portionsweise in der Mikrowelle oder einem kleinen Topf schnell erwärmt werden.</p><p>Ein Artikel von Johanna Lassl</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Fri, 9 Oct 2026 15:03:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/Rezepte/desserts/2026/09/milchreis-aus-dem-backrohr/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2732802423.jpg</image-link><image-copyright>Stock_photografer/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2026/10/farbtupfer-fuer-graue-tage.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2026/10/farbtupfer-fuer-graue-tage.html</guid><title>Farbtupfer für graue Tage</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Wenn die Blätter fallen und sich der Garten langsam auf die Winterruhe vorbereitet, beginnt für eine beliebte Pflanze noch einmal die Saison.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/10/shutterstock_2845418639.jpg" /></p><h4><small>© Rudolf_Prchlik/Shutterstock.com</small></h4><p> Stiefmütterchen sorgen mit einer erstaunlichen Farbpalette, unterschiedlichen Blütengrößen und vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten für lebendige Farbakzente. Eine Herbstpflanzung lohnt sich dabei gleich doppelt: Denn nach einer winterlichen Ruhephase legen die kleinen Blühwunder im Frühjahr erneut los. Kaum eine andere klassische Saisonpflanze bietet eine derartige Bandbreite an Blütenfarben und Zeichnungen. Von cremeweiß über Sonnengelb und Apricot bis zu tiefem Blau und Violett reicht das Spektrum. Besonders charakteristisch sind die dunklen Zeichnungen vieler Sorten, die den Blüten ein beinahe gesichtsähnliches Aussehen verleihen. Daneben stehen zahlreiche einfarbige Varianten sowie Sorten mit reizvollen Farbverläufen zur Auswahl. Wer bei der Herbstbepflanzung nicht ausschließlich auf Blüten setzt, kann Stiefmütterchen hervorragend mit immergrünen oder durch Blatt- und Beerenschmuck auffallenden Begleitpflanzen kombinieren. Dadurch entstehen Pflanzbilder, die auch dann noch Struktur und Farbe zeigen, wenn die Blütenbildung witterungsbedingt nachlässt. <br/>
 <br/>
Der geläufige Name der Pflanze hat übrigens eine ebenso bildhafte wie ungewöhnliche Erklärung: Einer volkstümlichen Deutung zufolge symbolisiert das große untere Blütenblatt die Stiefmutter. Die beiden seitlichen Blütenblätter stehen für ihre leiblichen Töchter, während die beiden oberen, oft anders gefärbten Blätter den Stieftöchtern zugeordnet werden.</p><p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/10/shutterstock_2621214919.jpg" /></p><h4><small>Das Garten-Stiefmütterchen (Viola × wittrockiana) fällt mit seinen deutlich größeren Blüten auf und bietet eine besonders große Vielfalt an Farben und Zeichnungen. © aniana/Shutterstock.com</small></h4><h1>Ein Name, drei unterschiedliche Erscheinungsbilder</h1><p>Hinter dem Begriff Stiefmütterchen verbirgt sich meist das Garten-Stiefmütterchen (Viola × wittrockiana). Es handelt sich um eine aus verschiedenen Wildarten hervorgegangene Kreuzung, deren Sortenvielfalt durch langjährige Züchtungsarbeit kontinuierlich erweitert wurde. Die großblumigen Vertreter, zu denen auch die bekannten „Schweizer Riesen“ zählen, setzen auffällige Akzente. Wer es dezenter mag, findet in den kleinblütigen Miniatur-Stiefmütterchen passende Alternativen. Diese gehen auf Kreuzungen von Garten-Stiefmütterchen und Hornveilchen zurück. Auch gefüllte Blüten und unterschiedliche Wuchsformen erweitern das Sortiment. Das Hornveilchen (Viola cornuta) wirkt mit seinen kleineren Blüten deutlich filigraner, steht den großblumigen Verwandten in puncto Robustheit jedoch kaum nach. Gerade in gemischten Pflanzungen lässt sich mit ihm eine natürliche, weniger formelle Wirkung erzielen. <br/>
 <br/>
Eine weitere interessante Vertreterin ist das Wilde Stiefmütterchen (Viola tricolor). Die heimische Wildart fällt durch ihre meist violett, weiß und gelb gefärbten Blüten auf und ist unter anderem auf Wiesen und Weiden zu finden. In naturnah gestalteten Gartenbereichen bietet sie eine schöne Alternative zu den stark züchterisch bearbeiteten Gartenformen.</p><p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/10/shutterstock_2529997717.jpg" /></p><h4><small>Das Hornveilchen (Viola cornuta) bleibt mit seinen kleineren, zierlichen Blüten deutlich filigraner als das großblumige Garten-Stiefmütterchen. © M. Schuppich/Shutterstock.com</small></h4><h1>Herbstpflanzung mit Perspektive</h1><p>Der Oktober ist ein günstiger Zeitpunkt, um die vorgezogenen Pflanzen in ihre endgültigen Gefäße oder ins Beet zu setzen. Bis zum Wintereinbruch können sie sich am neuen Standort etablieren und Wurzeln bilden. Das verschafft ihnen eine gute Ausgangslage für den nächsten Vegetationsschub. Wie lange sich die Blüten während der kalten Monate halten, lässt sich allerdings nicht pauschal vorhersagen. Bei Frost stellen Stiefmütterchen ihre Blütenaktivität vorübergehend ein. Sobald die Temperaturen im zeitigen Frühjahr wieder steigen, erscheinen neue Knospen und die Pflanzen nehmen ihre Blüte auf. Für die Pflanzung empfiehlt sich ein Abstand von etwa 15 bis 20 cm. Entscheidend ist v. a. ein durchlässiges Substrat, denn anhaltende Nässe bekommt den Pflanzen nicht. Nach dem Einsetzen sollte der Wurzelbereich gründlich angegossen werden. Auch im Herbst darf die Wasserversorgung nicht vernachlässigt werden, solange die Pflanzen noch einwurzeln. Das regelmäßige Entfernen verblühter Blüten gehört ebenfalls zur Pflege. Es hält die Pflanzung attraktiv und kann die Bildung weiterer Blüten begünstigen.</p><p>Ein Artikel von Alexandra Pickner</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Fri, 9 Oct 2026 12:11:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2026/10/farbtupfer-fuer-graue-tage/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2845418639.jpg</image-link><image-copyright>Rudolf_Prchlik/Shutterstock.com</image-copyright></image><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/10/shutterstock_2621214919.jpg</image-link><image-caption>Das Garten-Stiefmütterchen (Viola × wittrockiana) fällt mit seinen deutlich größeren Blüten auf und bietet eine besonders große Vielfalt an Farben und Zeichnungen.</image-caption><image-copyright>aniana/Shutterstock.com</image-copyright></image><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/10/shutterstock_2529997717.jpg</image-link><image-caption>Das Hornveilchen (Viola cornuta) bleibt mit seinen kleineren, zierlichen Blüten deutlich filigraner als das großblumige Garten-Stiefmütterchen.</image-caption><image-copyright>M. Schuppich/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2016/10/herbst_im_blumenkasten.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2016/10/herbst_im_blumenkasten.html</guid><title>Es herbstelt im Blumenkasten!</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Langsam verblühen die Sommerblumen in den Blumenkästen und Schalen. Höchste Zeit, mit Herbstpflanzen für frische Farbe zu sorgen. Das sind unsere Ideen dazu.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/10/shutterstock_1519961090.jpg" /></p><h4><small>Zierkohl, Stacheldrahtpflanze, Besenheide, Hornveilchen und Zyklamen passen hier farblich perfekt zusammen © Natalia Greeske/Shutterstock</small></h4><p>Klassische Pflanzen für herbstliche Balkonkästen und Kübel sind Chrysanthemen in Weiß, Gelb, Bronze, Rot und Violett sowie Eriken und Callunen in Weiß-, Rosa- und Violetttönen. Ebenfalls gut geeignet sind Herbstastern, Hornveilchen und Stiefmütterchen, die je nach Witterung noch lange blühen. Auch Alpenveilchen bringen kräftige Farben in die Bepflanzung. Bei ihnen sollte man allerdings beachten, dass nicht alle Sorten zuverlässig winterhart sind. <br/>
 <br/>
Für zusätzliche Farbakzente sorgen Scheinbeeren&nbsp;mit ihren roten oder rosafarbenen Früchten, Skimmien mit auffälligen Knospen beziehungsweise Beeren und Zierkohl, dessen Blätter sich bei kühlen Temperaturen besonders intensiv färben. Sehr dekorativ sind außerdem Purpurglöckchen&nbsp;mit rotem, bronzefarbenem, grünem oder silbrig gezeichnetem Laub sowie Fetthennen, deren Blütenstände auch nach dem Verblühen noch Struktur geben. Für sonnige Standorte eignen sich zudem robuste Kräuter wie Salbei, Thymian oder niedriger Rosmarin – wobei Rosmarin im Topf bei strengem Frost zusätzlichen Schutz benötigt.</p><h1>Blüten mit Blattschmuck kombinieren</h1><p>Besonders abwechslungsreich wirken Kästen und Kübel, wenn blühende Pflanzen mit unterschiedlichen Blattfarben, Wuchsformen und Strukturen kombiniert werden. Gut geeignet sind kleine Ziergräser, Efeu, Farne, Günsel, Mühlenbeckia, Stacheldrahtpflanze oder niedrig wachsende Koniferen. Auch kleine immergrüne Gehölze können der Bepflanzung Halt geben und dafür sorgen, dass der Kasten selbst dann noch attraktiv aussieht, wenn die letzten Blüten verschwunden sind. <br/>
 <br/>
Beliebt sind außerdem sogenannte Herbstzauber-Sortimente, die viele Gärtnereien im Spätsommer und Herbst anbieten. Darin finden sich häufig buntlaubiger Salbei, Günsel, Fetthenne, Purpurglöckchen, Gräser oder andere kompakte Blattschmuckpflanzen. Solche Mischungen wirken besonders harmonisch, wenn man nicht zu viele verschiedene Farben kombiniert, sondern sich beispielsweise auf zwei bis drei Farbtöne konzentriert. <br/>
 <br/>
Bei kleinen Sträuchern wie Strauchveronika&nbsp;oder Topfmyrte ist etwas Vorsicht geboten: Viele Sorten sind nur bedingt frosthart. Sie eignen sich daher vor allem für geschützte Standorte oder sollten bei stärkerem Frost geschützt beziehungsweise frostfrei überwintert werden.</p><h1>Im Herbst ruhig enger setzen</h1><p>Für die Herbst- und Winterbepflanzung eignen sich möglichst breite und ausreichend tiefe Balkonkästen und Kübel. Je größer das Erdvolumen, desto langsamer friert der Wurzelballen durch und desto ausgeglichener bleibt auch die Wasserversorgung. <br/>
 <br/>
Im Gegensatz zur Sommerbepflanzung dürfen Herbstpflanzen etwas enger gesetzt werden. Bei niedrigen Temperaturen wachsen sie nur noch langsam und brauchen deshalb weniger Platz. Trotzdem sollte jede Pflanze ausreichend Erde zur Verfügung haben und nicht völlig zwischen ihren Nachbarn eingezwängt werden. <br/>
 <br/>
Eine frische, strukturstabile Blumenerde reicht in der Regel aus. Zusätzlicher Dünger ist im Herbst und Winter meist nicht notwendig, da die Pflanzen bei kühlen Temperaturen nur wenige Nährstoffe aufnehmen. Zu viel Dünger kann sogar weiches Wachstum fördern, das frostempfindlicher ist.</p><h1>Auch im Winter das Gießen nicht vergessen</h1><p>Ein häufiger Fehler bei Herbst- und Winterbepflanzungen ist Wassermangel. Auch immergrüne Pflanzen verdunsten weiterhin Wasser und müssen deshalb gelegentlich gegossen werden. Gegossen wird an frostfreien Tagen, möglichst vormittags, damit überschüssiges Wasser vor der Nacht ablaufen kann. <br/>
 <br/>
Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. Balkonkästen und Töpfe brauchen deshalb ausreichend große Abzugslöcher und sollten möglichst nicht dauerhaft im Wasser stehen. Bei Gefäßen auf Terrasse oder Balkon helfen kleine Füße oder Abstandshalter, damit Regen- und Gießwasser besser abfließen kann.</p><h1>Tipp: Jetzt schon an den Frühling denken</h1><p>Wer bis zum nächsten Frühjahr denkt, pflanzt gleich Blumenzwiebeln, wie beispielsweise niedrige Tulpen, Narzissen, Anemonen, Krokusse oder Schneeglöckchen, in die Kästen. Dann hat man schon im Frühjahr einen frischen Blütenschub im Kasten.</p><p><a href="https://www.garten-haus.at/ziergarten_leben/2021/10/bastelidee--kuerbis-maennchen-im-erika-bett.html" target="_blank">&gt;&gt;&nbsp;Bastelidee: Kürbis-Männchen im Erika-Bett</a> <br/>
<a href="https://www.garten-haus.at/ziergarten_leben/2018/09/herbstblueher-in-pink-und-violett.html" target="_blank">&gt;&gt;&nbsp;Herbstblüher in Pink und Violett</a> <br/>
&nbsp;</p><p>Ein Artikel von Christiane Plochberger</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Mon, 5 Oct 2026 11:31:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2016/10/herbst_im_blumenkasten/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_1519961090.jpg</image-link><image-caption>Zierkohl, Stacheldrahtpflanze, Besenheide, Hornveilchen und Zyklamen passen hier farblich perfekt zusammen</image-caption><image-copyright>Natalia Greeske/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/nutzgarten_essen/2026/10/sind--zuckeralternativen--gesund-.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/nutzgarten_essen/2026/10/sind--zuckeralternativen--gesund-.html</guid><title>Sind „Zuckeralternativen“ wirklich eine gesunde Alternative?</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Mehrere Gründe sprechen dagegen, Zuckerersatzstoffe wie Xylit, Erythrit oder Stevia regelmäßig anstelle von Haushaltszucker zu verwenden. Häufig gibt es bessere Alternativen, um gesünder zu backen.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/10/shutterstock_2478317891.jpg" /></p><h4><small>„Birkenzucker“ ist v. a. ein Marketingname: Xylit kann aus Birkenholz gewonnen werden, stammt heute aber häufig aus anderen pflanzlichen Rohstoffen wie Maiskolben, Stroh oder Holz © Peter Hermes Furian/Shutterstock</small></h4><p>Wer weniger Zucker essen möchte, greift beim Backen oder Süßen gerne mal zu Birkenzucker (Xylit), Erythrit, Stevia oder anderen Süßstoffen. Viele dieser Produkte liefern weniger oder gar keine verwertbare Energie und lassen den Blutzuckerspiegel deutlich geringer ansteigen als gewöhnlicher Haushaltszucker. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass sie grundsätzlich gesünder sind.&nbsp;</p><h1>Zucker erfüllt beim Backen mehr Aufgaben als nur das Süßen</h1><p>Haushaltszucker besteht aus Saccharose, die hauptsächlich aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen, extrahiert und gereinigt wird. Zuckeralternativen entstehen dagegen auf sehr aufwendige Weise. Xylit und Erythrit gehören zu den Zuckeralkoholen, auch Polyole genannt. Industriell werden sie über mehrstufige chemische bzw. biotechnologische Verfahren hergestellt. Bei Stevia werden aus den Blättern der Steviapflanze süß schmeckende Steviolglykoside gewonnen und hochgradig gereinigt. <br/>
 <br/>
Für das Backen spielt dieser Unterschied eine wichtige Rolle. Zucker sorgt nämlich nicht nur für Süße, sondern trägt zu Volumen und Struktur bei, bindet Wasser, beeinflusst die Bräunung und trägt zum Mundgefühl und zur Haltbarkeit bei. Xylit, Erythrit oder Steviolglykoside lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres im Verhältnis 1:1 gegen Zucker austauschen. Besonders Steviolglykoside sind um ein Vielfaches süßer als Zucker und liefern praktisch kein Volumen. Erythrit wiederum kann beim Abkühlen kristallisieren und einen charakteristischen kühlenden Geschmackseindruck erzeugen.</p><h1>Zuckeralkohole können den Darm belasten</h1><p>Auch physiologisch haben Zuckerersatzstoffe nicht nur Vorteile. Zuckeralkohole werden im Dünndarm teilweise oder unvollständig aufgenommen. Gelangen größere Mengen in den Dickdarm, können sie dort Wasser binden und von Darmbakterien verstoffwechselt werden. Die möglichen Folgen sind Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall. <br/>
 <br/>
Wie viel vertragen wird, unterscheidet sich stark von Mensch zu Mensch und hängt auch davon ab, welches Polyol konsumiert wird und ob die Menge auf einmal oder über den Tag verteilt aufgenommen wird. Menschen mit Reizdarmsyndrom oder einer besonderen Empfindlichkeit gegenüber sogenannten FODMAPs (engl. Fermentable Oligosaccharides, Disaccharides, Monosaccharides and Polyols) können bereits auf vergleichsweise kleine Mengen reagieren. Eine pauschale Grenze, ab der Beschwerden auftreten, lässt sich deshalb kaum angeben.</p><h1>Achtung, Xylit ist Gift für Hunde!</h1><p>Für Hunde ist Xylit hochgiftig. Schon relativ kleine Mengen können eine massive Insulinausschüttung und dadurch eine lebensbedrohliche Unterzuckerung verursachen. Bei höheren Dosen sind auch schwere Leberschäden möglich. Xylithaltige Lebensmittel sollten deshalb für Hunde absolut unerreichbar aufbewahrt werden.</p><h1>Neue Fragen zu Erythrit und Xylit</h1><p>In den vergangenen Jahren haben Studien außerdem mögliche Zusammenhänge zwischen bestimmten Zuckeralkoholen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufgeworfen. Eine 2023 veröffentlichte Studie fand bei Menschen mit höheren Erythritkonzentrationen im Blut häufiger schwere kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Experimentelle Untersuchungen derselben Arbeit deuteten zudem darauf hin, dass hohe Erythritkonzentrationen die Aktivität von Blutplättchen und damit die Gerinnungsneigung beeinflussen könnten. <br/>
 <br/>
2024 wurden ähnliche Beobachtungen für Xylit veröffentlicht. Auch hier waren höhere Blutkonzentrationen mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden, und experimentelle Untersuchungen ergaben Hinweise auf eine verstärkte Aktivierung von Blutplättchen. <br/>
 <br/>
Diese Ergebnisse sind ernst zu nehmen, beweisen aber noch nicht, dass der übliche Verzehr von Erythrit oder Xylit unmittelbar Herzinfarkte oder Schlaganfälle verursacht. Ein Teil dieser Stoffe wird auch vom menschlichen Körper selbst gebildet, und erhöhte Blutwerte können mit anderen Stoffwechselstörungen zusammenhängen. Für eine abschließende Bewertung sind deshalb weitere Langzeit- und Interventionsstudien nötig. Die neueren Daten relativieren jedoch die Vorstellung, Zuckeralkohole seien aufgrund ihres geringen Einflusses auf Blutzucker und Kalorienzufuhr automatisch gesundheitlich unproblematisch.</p><h1>Hinweise auf mögliche krebsfördernde Wirkung</h1><p>Auch das mögliche Krebsrisiko einiger intensiver Süßstoffe wird wissenschaftlich untersucht. Aufmerksamkeit erhielt u. a. eine große französische Kohortenstudie mit mehr als 100.000 Erwachsenen. Bei Personen mit höherem Konsum künstlicher Süßstoffe trat im Beobachtungszeitraum statistisch häufiger Krebs auf. Insbesondere für Aspartam und Acesulfam-K (häufig in „Zuckerfrei“-Produkten enthalten) wurden entsprechende Zusammenhänge beobachtet. Bei Aspartam zeigte sich u. a. eine Assoziation mit Brustkrebs. Die Autoren weisen jedoch selbst darauf hin, dass Beobachtungsstudien trotz statistischer Korrekturen nicht beweisen können, dass die Süßstoffe die Erkrankungen verursacht haben. Lebensstil, Vorerkrankungen oder Ernährungsgewohnheiten können das Ergebnis mit beeinflussen. <br/>
 <br/>
2023 stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) Aspartam als „möglicherweise krebserregend für Menschen“ – Gruppe 2B – ein. Wie groß das tatsächliche Risiko bei einer bestimmten Verzehrsmenge ist, geht aus dieser Einstufung nicht hervor. Die IARC bewertet lediglich, ob ein Stoff grundsätzlich eine Krebsgefahr darstellen kann.&nbsp; <br/>
 <br/>
Für Xylit, Erythrit oder zugelassene Steviolglykoside ergibt sich aus der derzeitigen Forschung dagegen kein vergleichbarer Nachweis eines erhöhten Krebsrisikos bei üblichen Verzehrsmengen.</p><h1>Auch „natürlicher“ Zucker bleibt Zucker</h1><p>Kokosblütenzucker wird häufig als besonders natürliche und nährstoffreiche Alternative beworben. Er wird aus dem Nektar der Blütenstände der Kokospalme gewonnen und enthält tatsächlich geringe Mengen verschiedener Mineralstoffe und Begleitstoffe. Ernährungsphysiologisch besteht er jedoch überwiegend aus Zucker, insbesondere Saccharose. <br/>
 <br/>
Die enthaltenen Mikronährstoffe kommen in so kleinen Mengen vor, dass man erhebliche Mengen Kokosblütenzucker essen müsste, um davon ernährungsphysiologisch zu profitieren. Kokosblütenzucker ist deshalb v. a. eine verhältnismäßig teure Variante gewöhnlichen Zuckers und keine wesentlich gesündere Alternative. Auch Honig, Agavendicksaft, Ahornsirup, Dattelsirup oder Reissirup verändern dieses Grundprinzip nicht: Geschmack und Zusammensetzung unterscheiden sich zwar, doch alle liefern relevante Mengen frei verfügbarer Zucker.</p><h1>Die sinnvollste Alternative: insgesamt weniger süß</h1><p>Für gesunde Menschen, die lediglich ihren Zuckerkonsum reduzieren möchten und keine speziellen ernährungsmedizinischen Anforderungen berücksichtigen müssen, muss Zucker deshalb nicht zwangsläufig vollständig durch andere Süßungsmittel ersetzt werden. Häufig ist es sinnvoller, die gesamte Süße schrittweise zu reduzieren. Je nach Rezept können auch Apfelmus, pürierte Bananen sowie gehackte Datteln und andere Trockenfrüchte zu einem süßen Empfinden beitragen. <br/>
 <br/>
Beim Backen lässt sich die angegebene Zuckermenge in vielen Rezepten deutlich verringern. Je nach Teigart sind häufig etwa 20 bis 30 % weniger Zucker problemlos möglich. Bei manchen Rezepten – mit Ausnahme von Biskuit, Baiser, Karamell, Konfitüren oder Rezepten, bei denen Zucker wesentlich für Struktur und Haltbarkeit verantwortlich ist – funktioniert auch eine stärkere Reduktion. <br/>
 <br/>
Langfristig kann eine weniger süße Ernährung zudem dazu beitragen, dass sich die Geschmacksvorlieben anpassen. Statt ein sehr süßes Lebensmittel lediglich mit einem anderen Stoff ebenso süß zu machen, ist es sinnvoller, die persönliche Süßschwelle allmählich zu senken.</p><p>Ein Artikel von Christiane Plochberger</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Mon, 5 Oct 2026 11:00:45 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/nutzgarten_essen/2026/10/sind--zuckeralternativen--gesund-/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2478317891.jpg</image-link><image-caption>„Birkenzucker“ ist v. a. ein Marketingname: Xylit kann aus Birkenholz gewonnen werden, stammt heute aber häufig aus anderen pflanzlichen Rohstoffen wie Maiskolben, Stroh oder Holz</image-caption><image-copyright>Peter Hermes Furian/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/10/igel-unterstuetzen--so-finden-die-stachelnasen-ein-sicheres-wint.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/10/igel-unterstuetzen--so-finden-die-stachelnasen-ein-sicheres-wint.html</guid><title>Igel unterstützen: Sicheres Winterquartier bereitstellen</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Schon mit einfachen Mitteln können Sie Igeln helfen: Ein naturnaher Garten mit Laub, Reisig und wenig Aufräumarbeiten bietet oft schon alles, was ein Igel für den Winterschlaf braucht.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2210878471.jpg" /></p><h4><small>Einfache Igelhäuser anzubieten kann den Tieren die Überwinterung sehr erleichtern © Serenity Images23/Shutterstock.com</small></h4><h2>Laub liegen lassen – der einfachste Winterschutz</h2>
<p>Im Herbst wird im Garten häufig gründlich aufgeräumt. Für Igel ist das jedoch nicht unbedingt von Vorteil. Unter einer dicken Laubschicht finden sie Schutz vor Kälte und Feuchtigkeit und können daraus mit weiterem Material ihr Schlafnest bauen. Deshalb sollte Laub nicht überall entfernt werden. Besonders unter Sträuchern, Hecken und Bäumen darf es ruhig liegen bleiben. Wer zusätzlich Äste und Reisig aufschichtet, schafft daraus ein noch attraktiveres Versteck.</p>
<p>Ideal ist eine Kombination aus trockenem Laub und locker aufgeschichtetem Reisig. Wichtig ist, dass das Material nicht zu dicht gepackt wird. So bleibt das Quartier trocken und es gibt ausreichend Luftzirkulation.</p>
<h2>Ein Igelhaus muss nicht kompliziert sein</h2>
<p>Wer im Garten keinen natürlichen Unterschlupf hat, kann ein Igelhaus aufstellen. Fertige Modelle sind im Handel erhältlich, ein Quartier lässt sich aber auch selbst bauen. Entscheidend ist weniger das Aussehen als der Standort und ein sicherer Aufbau.</p>
<p>Das Häuschen sollte an einem ruhigen, möglichst schattigen und vor Wind und Regen geschützten Platz stehen, beispielsweise unter einer Hecke oder einem größeren Strauch. Der Eingang sollte nicht zur Wetterseite zeigen. Als Baumaterial eignen sich unbehandeltes Holz oder andere robuste, ungiftige Materialien. Das Innere kann mit trockenem Laub oder etwas trockenem Gras ausgelegt werden. Noch besser ist es, das Haus außen zusätzlich mit Laub und Reisig zu bedecken. Dadurch fügt es sich in die Umgebung ein und ist besser gegen Kälte geschützt. Das Quartier sollte möglichst nicht umgesetzt werden, sobald ein Igel eingezogen ist. Von außen lässt sich in der Regel ohnehin nicht erkennen, ob das Haus bewohnt ist.</p>
<h2>Ruhe ist jetzt besonders wichtig</h2>
<p>Hat ein Igel sein Winterquartier bezogen, sollte er möglichst ungestört bleiben. Laub- und Reisighaufen sollten im Winter nicht mehr auseinandergezogen oder umgeschichtet werden. Auch Kompost- oder Reisighaufen können als Unterschlupf dienen. Wer solche Strukturen im Garten belässt, schafft damit wertvolle Rückzugsorte.</p>
<h2>Nicht jeden Igel im Herbst füttern</h2>
<p>Ein Igel, der im Herbst noch unterwegs ist, braucht nicht automatisch Hilfe. Gesunde Tiere bleiben häufig bis in den späten Herbst hinein aktiv und suchen nach Nahrung. Entscheidend ist der Zustand des Tieres. Wirkt ein Igel gesund, bewegt sich normal und findet selbstständig Nahrung, sollte er in Ruhe gelassen werden. Ein vorübergehendes Zufüttern ist nicht grundsätzlich erforderlich. Anders sieht es bei offensichtlich geschwächten, verletzten oder kranken Tieren aus. Auch sehr kleine Jungigel, die spät im Jahr noch deutlich untergewichtig wirken, können Hilfe benötigen. In solchen Fällen sollte man sich an eine fachkundige Igelstation, einen Wildtierverein oder einen Tierarzt wenden.</p>
<p>Wer Igel füttert, sollte außerdem auf geeignetes Futter achten. Milch gehört nicht in den Futternapf: Igel können Laktose nicht gut vertragen. Geeignet sind beispielsweise hochwertiges Katzen- oder Hundefutter mit hohem Fleischanteil oder speziell für Igel geeignetes Futter. Frisches Wasser sollte jederzeit angeboten werden.</p>
<h2>Wasser bereitstellen</h2>
<p>Nicht nur Nahrung, auch Wasser kann im Garten knapp werden. Eine flache Schale mit frischem Wasser ist deshalb eine einfache Unterstützung für Igel und andere Wildtiere. Die Schale sollte standsicher und so flach sein, dass kleine Tiere problemlos trinken können. Das Wasser regelmäßig wechseln und die Schale reinigen. Bei Frost muss gegebenenfalls kontrolliert werden, ob das Wasser gefroren ist.</p>
<h2>Ein igelfreundlicher Garten braucht Ecken</h2>
<p>Der beste Winterschutz ist häufig kein spezielles Igelhaus, sondern ein Garten mit unterschiedlichen Strukturen. Dichte Hecken, Sträucher, Bodendecker, Totholz, Laub und Reisighaufen schaffen Verstecke und bieten zugleich Lebensraum für Insekten und andere Tiere. Auch eine wilde Ecke, in der nicht regelmäßig gemäht, geschnitten und aufgeräumt wird, kann wertvoll sein. Solche Bereiche müssen nicht groß sein. Schon wenige Quadratmeter, die sich weitgehend selbst entwickeln dürfen, können einen Unterschied machen.</p>
<p>Wichtig sind außerdem sichere Wege durch den Garten. Zäune sollten möglichst keine undurchlässigen Barrieren darstellen. Kleine Durchlässe ermöglichen es Igeln, zwischen Gärten zu wechseln und größere Nahrungsflächen zu erreichen.</p><p>Ein Artikel von Johanna Lassl</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Sat, 3 Oct 2026 09:08:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/10/igel-unterstuetzen--so-finden-die-stachelnasen-ein-sicheres-wint/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2210878471.jpg</image-link><image-copyright>Serenity Images23/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/09/wenn-der-apfel-reif-ist.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/09/wenn-der-apfel-reif-ist.html</guid><title>Wenn der Apfel reif ist</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Der Herbst macht die Apfelbäume zu wahren Schatzkammern. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt zum Pflücken – und was tun, wenn plötzlich mehr Äpfel reif sind, als man essen kann?]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2590377489.jpg" /></p><h4><small>© Body Stock/Shutterstock.com</small></h4><p>Wenn die Tage allmählich kürzer, die Nächte kühler werden und die ersten Äpfel unter den Bäumen liegen, beginnt eine der genussvollsten Zeiten des Gartenjahres. Manche Früchte sind bereits vorzeitig vom Baum gefallen – etwa weil die Pflanzen unter großer Hitze oder Trockenheit gelitten haben. Andere brauchen noch etwas Zeit, bis sie ihr volles Aroma entwickelt haben. Früh gefallene Äpfel müssen dabei nicht automatisch in den Abfall. Auch weniger ausgereifte Früchte können in der Küche verwendet werden, etwa für Apfelmus, Kompott, Kuchen oder zum Einkochen. Häufig sind sie allerdings weniger süß und aromatisch als voll ausgereifte Äpfel. Druckstellen oder beschädigte Stellen sollten großzügig entfernt werden.</p><h1>Der richtige Moment </h1><p>Bei Herbst- und Lageräpfeln lohnt es sich, mit der Ernte nicht zu früh zu beginnen. Ein guter Hinweis auf die Pflückreife ist, dass sich die Grundfarbe der Schale verändert und erste reife Früchte von selbst zu Boden fallen. Auch die Kerne geben Aufschluss: Sind sie bereits deutlich braun gefärbt, ist das ein weiteres Zeichen für zunehmende Reife. Besonders charakteristisch ist die Farbentwicklung der Früchte. Aus dem sommerlichen Grün werden je nach Sorte gelbliche, goldene oder rötliche Töne. Kühle Nächte können zudem die Ausbildung kräftiger roter Farben fördern. Eine einfache Probe lässt sich direkt am Baum machen: Einen Apfel vorsichtig anheben und leicht drehen. Lässt er sich ohne großen Kraftaufwand vom Zweig lösen, ohne dass dabei der Stiel abreißt, ist das ein gutes Zeichen für die Pflückreife. Der Stiel sollte möglichst am Apfel bleiben, denn unverletzte Früchte lassen sich besser lagern. <br/>
Wichtig ist allerdings: Nicht jeder Apfel wird gleichzeitig reif. Sorte, Standort und Wetter beeinflussen den Erntezeitpunkt erheblich. Bei vielen klassischen Lageräpfeln liegt die Pflückreife außerdem vor der eigentlichen Genussreife. Nach der Ernte können sie noch einige Zeit nachreifen und dabei Stärke in Zucker umwandeln. Erst dann entwickeln sie ihr typisches Aroma.</p><h1>Vom Kerngehäuse bis zur Schale</h1><p>Ist die Ernte reichlich ausgefallen lassen sie sich auf zahlreiche Arten haltbar machen. Aus überschüssigen Äpfeln entstehen beispielsweise: Apfelmus oder Kompott, Apfelsaft, getrocknete Apfelringe, Apfelleder, Gelee oder Marmelade, Kuchen und Strudel. Besonders praktisch ist Apfelleder: Dafür wird Apfelmus dünn auf Backpapier gestrichen und anschließend bei niedriger Temperatur langsam getrocknet. Die getrocknete Masse lässt sich in Streifen schneiden, aufrollen und luftdicht aufbewahren – ein natürlicher Snack, der sich auch gut für unterwegs eignet. Wer Äpfel verarbeitet, muss übrigens nicht gleich alles, was dabei anfällt, entsorgen. Auch die Schalen können noch Verwendung finden, sofern die Äpfel sauber und unbehandelt sind. Getrocknete Apfelschalen ergeben einen mild-fruchtigen Tee. Besonders aromatisch wird die Mischung mit Kräutern, getrockneten Zitrusschalen oder Gewürzen wie Zimt, Nelken und Sternanis. Hübsch verpackt kann daraus später sogar ein persönliches kleines Geschenk werden. <br/>
Wer Äpfel für die kommenden Monate aufbewahren möchte, sollte nur gesunde, unbeschädigte und möglichst unbeschmutzte Früchte einlagern. Druckstellen, Verletzungen oder bereits wurmstichige Äpfel verkürzen die Haltbarkeit deutlich und können andere Früchte schneller verderben lassen. Ideal ist ein kühler, dunkler und möglichst frostfreier Ort mit ausreichender Luftfeuchtigkeit. Äpfel sollten sich dabei nicht gegenseitig berühren – beispielsweise können sie mit etwas Abstand in flachen Kisten gelagert werden. Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, damit angefaulte Früchte sofort entfernt werden können. Noch ein praktischer Tipp: Äpfel geben während der Lagerung das natürliche Reifegas Ethylen ab. Dieses kann bei anderen Obst- und Gemüsesorten den Reifeprozess beschleunigen. Deshalb sollten Äpfel nicht unbedingt direkt neben empfindlichem Lagergemüse oder anderem Obst aufbewahrt werden.</p><p>Ein Artikel von Alexandra Pickner</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Fri, 2 Oct 2026 08:07:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/09/wenn-der-apfel-reif-ist/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2590377489.jpg</image-link><image-copyright>Body Stock/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/Rezepte/kuchen---torten/2026/10/saftige-rote-rueben-brownies.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/Rezepte/kuchen---torten/2026/10/saftige-rote-rueben-brownies.html</guid><title>Rote-Rüben-Brownies</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Man muss Rote Rüben nicht unbedingt mögen, um diese schokoladigen Brownies zu lieben! Sie enthalten gesundes Gemüse und noch dazu weniger Zucker und Fett.]]></teaser><description><![CDATA[<p><h1>Zutaten</h1><p>Für 12 Stück <br/>
• 300 g gekochte Rote Rüben <br/>
•&nbsp;150 g Zartbitterschokolade (mind. 70 %) <br/>
•&nbsp;80 g Butter <br/>
•&nbsp;3 Eier <br/>
•&nbsp;100 g brauner Zucker <br/>
•&nbsp;100 g glattes Mehl <br/>
•&nbsp;50 g Backkakao <br/>
•&nbsp;2 TL Backpulver <br/>
•&nbsp;1 Prise Salz <br/>
•&nbsp;etwas grobes Meersalz zum Bestreuen</p><h1>Zubereitung</h1><p>1. Gekochte Rote Rüben schälen, in grobe ­Stücke schneiden und fein pürieren. <br/>
 <br/>
2. Schokolade in Stücke brechen, mit der ­Butter über heißem Wasserbad schmelzen, glatt rühren und etwas abkühlen lassen.&nbsp; <br/>
 <br/>
3. Eier mit Zucker mehrere Minuten cremig schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Mehl, Kakao, Backpulver und Salz vermengen. Trockene Zutaten abwechselnd mit dem Rote-Rüben-Püree unter die Eiermasse rühren. Zuletzt lauwarme Schokoladen-­Butter-Mischung unterziehen. <br/>
 <br/>
4. Teig in ein gefettetes und bemehltes Brownie­blech (ca. 20 x 25 cm) geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backrohr bei 175 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 30 bis 35 Minuten backen. Nicht zu lange backen: Bei der Stäbchenprobe dürfen in der Mitte einige feuchte Krümel haften ­bleiben – dann sind die Brownies noch saftig. <br/>
 <br/>
5. Brownies vollständig auskühlen lassen und erst danach in Quadrate schneiden. Nach Belieben mit grobem Meersalz ­bestreut ­servieren.</p><p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/RZ_45_Inhalt.jpg" /></p><h4><small>© GARTEN+HAUS, Casezy idea/Shutterstock</small></h4><h1>Dieses und noch mehr zucker- und fettreduzierte Backrezepte finden Sie in der GARTEN+HAUS Rezept-Sammlung Nr. 46!</h1><p>Jetzt im Zeitschriftenhandel oder im GARTEN+HAUS Shop erhältlich!</p><h1>So kommen Sie zu Ihrer Ausgabe:</h1><p>• Telefonisch bestellen unter Tel. 01/98177-178. Mindestbestellwert € 9,50, zuzüglich € 7,50 Versandspesen (gilt für Österreich). <br/>
• Im GARTEN+HAUS Online-Shop unter <a href="https://shop.garten-haus.at/rezeptsammlung/" target="_blank">https://shop.garten-haus.at/rezeptsammlung</a> <br/>
 <br/>
Damit Sie keine Ausgabe mehr versäumen: Die GARTEN+HAUS Rezept-Sammlungen gibt's auch als praktisches Jahresabo!&nbsp; <a href="https://shop.garten-haus.at/abo/1758/1-jahr-abo-garten-haus-rezept-sammlung" target="_blank">&gt;&gt; Mehr zum Jahresabo</a> <br/>
</p><p>Ein Artikel von Christiane Plochberger</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p></p>]]></description><pubDate>Thu, 1 Oct 2026 09:39:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/Rezepte/kuchen---torten/2026/10/saftige-rote-rueben-brownies/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/Rote-Rueben-Brownies_shutterstock_617130320.jpg</image-link><image-copyright>PG Studija/Shutterstock</image-copyright></image><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/RZ_45_Inhalt.jpg</image-link><image-copyright>GARTEN+HAUS, Casezy idea/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/10/garten-haus-rezeptsammlung--backen-ohne-reue.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/10/garten-haus-rezeptsammlung--backen-ohne-reue.html</guid><title>GARTEN+HAUS Rezeptsammlung: Backen ohne Reue</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Kekse, Kuchen und Torten mit ­weniger Fett und raffiniertem Zucker, mit ­Weizenmehlalternativen und sogar Gemüse machen es möglich: gesünder schlemmen ohne Verzicht!]]></teaser><description><![CDATA[<p>„Backen ohne Reue“ bedeutet, weniger Haushaltszucker, weniger Fett sowie mehr Obst und Gemüse zu verarbeiten. Zucker ersetzen wir in den Rezepten aber nicht einfach durch hochverarbeitete Süßungsmittel wie Xylit, Erythrit und Stevia, sondern reduzieren stattdessen die Zuckermenge auf ein geschmackvolles, aber gesünderes Maß.&nbsp;Zusätzlich setzen wir auf natürlich süßende Zutaten wie Honig oder Ahornsirup, Apfelmus, pürierte Bananen sowie gehackte Datteln und andere Trockenfrüchte. <br/>
 <br/>
Außerdem backen wir einige Kekse, Kuchen und Torten bewusst glutenfrei, laktosefrei bzw. proteinreich – für eine bewusste Ernährung für alle Ansprüche.</p>
<ul>
 <li>Für die Kuchenjause:&nbsp;Zucchini-Bananenbrot mit Walnüssen,&nbsp;Karottenkuchen ohne Zucker,&nbsp;Schokoladenkuchen mit Avocado,&nbsp;Saftige Rote-Rüben-Brownies,&nbsp;Kürbis-Marmormuffins,&nbsp;Spinat-Joghurt-Schnitten,&nbsp;Zucchini-Polenta-Gugelhupf,&nbsp;Beeren-Cheesecake mit Nuss-Mürbteig,&nbsp;Mohnstrudel mit Buchweizen u. v. m.</li>
 <li>Torten für&nbsp;besondere Anlässe:&nbsp;Schwarzwälder Kirschtorte mit Buchweizen,&nbsp;Schokoladentorte mit Bohnen,&nbsp;Tiramisu-Torte,&nbsp;Eierlikör-Kokos-Torte, Zitronen-Joghurt-Torte,&nbsp;Erdbeer-Topfen-Torte,&nbsp;Topfen-Mohntorte mit Apfel,&nbsp;Südtiroler Buchweizentorte,&nbsp;Leichte Schoko-Kokos-Torte,&nbsp;Kürbistorte mit Kaffeecreme,&nbsp;Pastinaken-Walnusstorte mit Ingwerfrosting&nbsp;u. v. m.</li>
 <li>Beliebte&nbsp;Keksklassiker – aber gesünder:&nbsp;Dattel-Spekulatius,&nbsp;Schokokipferl mit Buchweizen,&nbsp;Vanillekipferl,&nbsp;Linzer Augen,&nbsp;Nussecken,&nbsp;Schnelle Haferflockenkekse&nbsp;u. v. m.</li>
</ul><p>Lassen Sie sich von mehr als 60 Rezepten überraschen.</p><p>GARTEN+HAUS Rezeptsammlung Nr. 46 <br/>
Backen ohne Reue <br/>
Einzelpreis: € 5,50 <br/>
Heftformat: 16,5 x 24 cm <br/>
84 Seiten</p><h1>Ab 2. Oktober im Zeitschriftenhandel erhältlich.</h1><p>Rezeptsammlung bequem im GARTEN+HAUS Online-Shop kaufen: <br/>
<a href="https://shop.garten-haus.at/rezeptsammlung/" target="_blank">&gt;&gt; shop.garten-haus.at</a></p><h1>Vorherige Ausgaben verpasst? Einfach nachbestellen!</h1><p>• Telefonisch unter Tel. 01/98177-178. Mindestbestellwert € 9,50, zuzüglich € 7,50 Versandspesen (gilt für Österreich). <br/>
• Im GARTEN+HAUS Online-Shop unter <a href="https://shop.garten-haus.at/rezeptsammlung/" target="_blank">https://shop.garten-haus.at/rezeptsammlung</a> <br/>
 <br/>
Damit Sie keine Ausgabe mehr versäumen: Die GARTEN+HAUS Rezept-Sammlungen gibt's auch als praktisches Jahresabo!&nbsp; <a href="https://shop.garten-haus.at/abo/1758/1-jahr-abo-garten-haus-rezept-sammlung" target="_blank">&gt;&gt; Mehr zum Jahresabo</a> <br/>
</p><p>Ein Artikel von Christiane Plochberger</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Thu, 1 Oct 2026 08:44:53 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/10/garten-haus-rezeptsammlung--backen-ohne-reue/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/RZ_45_Inhalt.jpg</image-link><image-copyright>GARTEN+HAUS, Casezy idea/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/09/zu-schade-zum-wegwerfen.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/09/zu-schade-zum-wegwerfen.html</guid><title>Zu schade zum Wegwerfen</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Warum jedes Jahr neue Pelargonien kaufen, wenn die alten problemlos überwintern können? Die robusten Sonnenliebhaber sind mehrjährig und brauchen im Winter erstaunlich wenig. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sie auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_1843443688.jpg" /></p><h4><small>Zurückgeschnittene Pelargonien lassen sich problemlos und platzsparend am Fensterbrett überwintern und treiben im Frühjahr wieder neu aus. © Tarasenko Andrey/Shutterstock.com</small></h4><p>Noch blühen viele Pelargonien unermüdlich auf Balkon und Terrasse. Doch mit den ersten kühlen Nächten nähert sich der Zeitpunkt, an dem die beliebten Sommerblüher ins Winterquartier umziehen sollten. Wer seine Pflanzen nicht nach jeder Saison entsorgen möchte, kann sie problemlos überwintern. Mit dem richtigen Standort und etwas Vorbereitung treiben sie im nächsten Frühjahr wieder aus. <br/>
Dass Pelargonien im Sommer so robust sind, kommt nicht von ungefähr. Viele Arten stammen aus dem südlichen Afrika und sind an viel Sonne, Wärme und trockene Bedingungen angepasst. Ihre fleischigen Blätter und Triebe können Wasser speichern, weshalb sie auch heiße Phasen gut überstehen. Mit frostigen Temperaturen kommen sie hingegen schlecht zu recht. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt können ihnen schaden. Deshalb sollte man rechtzeitig vor stärkeren Frösten für einen geeigneten Platz im Haus sorgen.</p><h1>Wann müssen Pelargonien ins Winterquartier?</h1><p>Solange die Temperaturen im Herbst noch mild sind, können Pelargonien weiterhin draußen stehen. Sobald jedoch die ersten Nachtfröste angekündigt werden, wird es Zeit für den Umzug. Ein kurzfristiger leichter Temperatursturz wird von vielen Pflanzen zwar noch toleriert, auf stärkere oder länger anhaltende Fröste sollte man es jedoch nicht ankommen lassen. Als Winterquartier eignet sich v. a. ein kühler, frostfreier Raum. Keller, Garage, ungeheizte Treppenhäuser oder Dachböden können geeignet sein, sofern die Temperaturen dort nicht unter den Gefrierpunkt fallen. Ideal sind ungefähr 5 bis 10 °C. Je weniger Licht die Pflanzen bekommen, desto kühler sollte der Raum sein. Ist es zu warm, beginnen die Pelargonien mitten im Winter auszutreiben. Bei gleichzeitigem Lichtmangel entstehen dann häufig lange, schwache Triebe. Vor dem Einräumen sollten die Pflanzen gründlich kontrolliert werden. Verblühte Blütenstände, Knospen sowie abgestorbene oder kranke Blätter werden entfernt. Auch auf Schädlinge sollte man achten, damit keine unerwünschten Gäste mit ins Winterquartier einziehen.</p><h1>Während der Winterruhe</h1><p>Ein Rückschnitt erleichtert die Überwinterung und spart Platz. Lange Triebe können deutlich eingekürzt werden. Pelargonien sind ausgesprochen schnittverträglich und treiben im Frühjahr auch aus älteren Triebabschnitten wieder aus.&nbsp; Wer genügend Platz hat, kann die Pflanzen mitsamt ihrem Topf oder Balkonkasten überwintern. Eine platzsparendere Variante ist es, die Pelargonien aus dem Gefäß zu nehmen. Dazu wird die Pflanze vorsichtig aus der Erde gelöst und lockeres Substrat von den Wurzeln entfernt. Dabei sollte möglichst viel feines Wurzelwerk erhalten bleiben. Anschließend werden die Triebe kräftig zurückgeschnitten. Einige verdickte Knoten an den Trieben sollten stehen bleiben, denn aus ihnen entwickelt sich im Frühjahr der neue Austrieb. Ein Großteil der Blätter kann ebenfalls entfernt werden. Das verringert während der lichtarmen Wintermonate das Risiko von Krankheiten und Schädlingsbefall. Die vorbereiteten Pflanzen lassen sich einzeln in Papier einschlagen und in einer Kiste oder einem ähnlichen Behälter lagern. <br/>
Die Pflanzen sollten regelmäßig kontrolliert werden, damit Fäulnis oder starke Austrocknung rechtzeitig erkannt werden. Während der Winterruhe benötigen Pelargonien nur sehr wenig Pflege. Da die Pflanzen in ihren fleischigen Trieben und Blättern Wasser speichern, kommen sie mit deutlich weniger Feuchtigkeit aus als während der Wachstumsperiode. Gegossen wird deshalb nur sparsam und bei Bedarf. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. Wer die Pelargonien aus dem Gefäß nimmt und in einer Kiste lagert, muss die Wurzeln von Zeit zu Zeit vorsichtig mit Wasser besprüht werden, damit die Pflanzen während der Winterruhe nicht zu viel Feuchtigkeit verlieren.&nbsp;Auf Dünger muss während der Winterruhe vollständig verzichtet werden. Stattdessen sollte man die Pflanzen gelegentlich auf Schädlinge, Fäulnis oder vertrocknete Pflanzenteile überprüfen. <br/>
Gegen Ende des Winters beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison. Wenn die Tage wieder länger werden, können die überwinterten Pelargonien in frisches Substrat gesetzt und an einen helleren, etwas wärmeren Platz gestellt werden. Mit zunehmendem Austrieb werden auch die Wassergaben langsam wieder erhöht.</p><p>Ein Artikel von Alexandra Pickner</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Tue, 22 Sep 2026 09:33:06 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/09/zu-schade-zum-wegwerfen/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_1843443688.jpg</image-link><image-caption>Zurückgeschnittene Pelargonien lassen sich problemlos und platzsparend am Fensterbrett überwintern und treiben im Frühjahr wieder neu aus.</image-caption><image-copyright>Tarasenko Andrey/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2026/09/pfaffenhuetchen---der-heilige-hut.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2026/09/pfaffenhuetchen---der-heilige-hut.html</guid><title>Pfaffenhütchen - der heilige Hut</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Pfaffenhütchen – ein Pflanzenname, bei dem man unwillkürlich zweimal hinschaut. Was hat ein Strauch schließlich mit einem Pfaffen und dessen Hut zu tun? Die Antwort steckt in den Früchten: Wenn sie im Herbst reifen, erinnern ihre auffälligen, vierlappigen Fruchtkapseln tatsächlich an die Kopfbedeckung eines Geistlichen.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2506893169.jpg" /></p><h4><small>Die hängenden Fruchtkapseln haben eine ganz besondere Form © aga7ta/Shutterstock.com</small></h4><p>Der Name ist also erstaunlich wörtlich zu nehmen. Aus der Ferne wirken die kleinen rosafarbenen Früchte wie winzige Hütchen, die an den Zweigen hängen. Öffnen sich die Kapseln, kommen die orangefarbenen Samen zum Vorschein – und aus dem „Hütchen“ wird ein kleines Herbstkunstwerk. Botanisch handelt es sich um Euonymus europaeus, das Gewöhnliche Pfaffenhütchen. Es gehört zur Familie der Spindelstrauchgewächse (Celastraceae).</p><p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_1541191103.jpg" /></p><h4><small>Sehen Sie die Ähnlichkeit? © Cineberg/Shutterstock.com</small></h4><p>Auch andere deutsche Namen spielen auf die ungewöhnliche Fruchtform an. Das Pfaffenhütchen wird regional unter anderem Pfaffenkäppchen oder Pfaffenkapperl genannt. Gemeint ist immer dasselbe Prinzip: Die Frucht sieht aus wie eine kleine Kopfbedeckung, speziell wie die eines Pfarrers, das sogenannte Birett.</p>
<p>Dabei sind die Früchte nicht nur namensgebend, sondern auch das auffälligste Merkmal des Strauchs. Im Herbst färbt sich zudem das Laub häufig leuchtend gelb bis rot. So gehört das Pfaffenhütchen zu den Gehölzen, die erst gegen Ende der Gartensaison richtig auffallen.</p>
<p>Der sommergrüne Strauch wächst aufrecht und kann mehrere Meter hoch werden. Seine kleinen, eher unscheinbaren Blüten erscheinen bereits im Frühjahr. Erst Monate später übernimmt die Frucht die Hauptrolle – und erklärt damit ganz nebenbei, warum das Pfaffenhütchen seinen ungewöhnlichen Namen trägt.</p>
<p>Übrigens sollte man sich von der hübschen Optik nicht zum Naschen verleiten lassen: Die Früchte und weitere Pflanzenteile sind giftig. Für Menschen ist das Pfaffenhütchen deshalb vor allem eines: ein ungewöhnliches Gehölz mit einem ungewöhnlichen Namen – und einem erstaunlich passenden „Hut“.</p><p>Ein Artikel von Johanna Lassl</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Mon, 21 Sep 2026 14:42:32 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2026/09/pfaffenhuetchen---der-heilige-hut/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2506893169.jpg</image-link><image-copyright>aga7ta/Shutterstock.com</image-copyright></image><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_1541191103.jpg</image-link><image-caption>Sehen Sie die Ähnlichkeit?</image-caption><image-copyright>Cineberg/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/09/weniger-schere--mehr-leben.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/09/weniger-schere--mehr-leben.html</guid><title>Weniger Schere, mehr Leben</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Im Herbst wird im Garten gern gründlich aufgeräumt. Doch bei Stauden und Gräsern lohnt sich Zurückhaltung: Wer sie stehen lässt, schützt nicht nur die Pflanzen, sondern schafft auch wertvolle Lebensräume für Tiere.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2711614799.jpg" /></p><h4><small>Unterschiedliche Höhen, Samenstände und Blattwerk sorgen für ein abwechslungsreiches Spiel aus Formen und Strukturen, das später im Jahr von Raureif und Schnee in stimmungsvolle winterliche Gartenbilder verwandelt wird. © Francesca Leslie/Shutterstock.com</small></h4><p>Wenn sich die Blätter verfärben, die letzten Blüten verblühen und die Temperaturen sinken, beginnt für viele Gartenbesitzer die große Aufräumaktion. Beete werden von Laub befreit, verblühte Pflanzen zurückgeschnitten und Gräser bis kurz über dem Boden gekürzt. Schließlich soll der Garten ordentlich und gepflegt in den Winter gehen. Was im Herbst trocken, braun und scheinbar unansehnlich wirkt, erfüllt in der kalten Jahreszeit wichtige Funktionen. Die alten Pflanzenteile schützen den Boden, bieten Tieren Nahrung und Unterschlupf und sorgen gleichzeitig für attraktive Strukturen im Wintergarten. Deshalb kann die Gartenschere bei vielen Stauden und Gräsern getrost noch einige Monate Pause machen.</p><h1>Davon profitieren Mensch, Pflanze und Tier</h1><p>Vertrocknete Blätter, Stängel und Blütenstände sind keineswegs wertlos. Im Gegenteil: Sie bilden einen natürlichen Schutz für den Pflanzenbereich und können dazu beitragen, dass der Boden weniger stark den winterlichen Witterungseinflüssen ausgesetzt ist.&nbsp;Gerade bei Frost und wechselnden Temperaturen bietet eine geschlossene Pflanzendecke Vorteile. Die oberirdischen Pflanzenteile können den Wurzelbereich vor starken Temperaturschwankungen schützen und verhindern, dass der Boden völlig ungeschützt der Witterung ausgesetzt ist. Wer Stauden und Gräser dagegen bereits im Herbst vollständig zurückschneidet, entfernt diese natürliche Schutzschicht. Für viele Pflanzen ist das nicht notwendig und kann je nach Standort sogar nachteilig sein. <br/>
 <br/>
Noch wichtiger ist die Funktion der Pflanzen für die Tierwelt. In den Stängeln verschiedener Stauden können sich Insekten und andere kleine Gartenbewohner über den Winter zurückziehen. Hohle oder markhaltige Stängel werden von verschiedenen Insekten als Überwinterungsplatz oder für die Entwicklung ihrer Nachkommen genutzt. Von außen ist häufig kaum zu erkennen, dass sich in den trockenen Pflanzenteilen Leben verbirgt. Ein radikaler Rückschnitt im Herbst bedeutet deshalb nicht nur weniger Pflanzenmaterial im Beet. Er kann gleichzeitig zahlreiche natürliche Rückzugs- und Überwinterungsmöglichkeiten beseitigen.&nbsp;&nbsp; <br/>
Wer seinen Garten möglichst naturnah gestalten möchte, sollte deshalb im Herbst die Schere liegen lassen. Auch die verblühten Blütenstände haben im Winter noch eine wichtige Funktion. Viele Stauden bilden Samen, die von Vögeln als natürliche Nahrungsquelle genutzt werden. Gerade in den kalten Monaten, wenn das Nahrungsangebot kanpp ist, sind solche Samenstände besonders wertvoll.&nbsp;Nicht nur Insekten und Vögel profitieren von stehen gebliebenen Pflanzen. Auch zahlreiche andere kleine Gartenbewohner nutzen die geschützten Bereiche zwischen Stängeln, Blättern und Pflanzenresten.&nbsp;Zusammengesackte Stauden und trockenes Laub können kleine Rückzugsräume schaffen. Dort finden Tiere Schutz vor Kälte, Wind und Nässe. <br/>
Ziergräser gehören zu den Pflanzen, bei denen sich ein später Rückschnitt besonders lohnt. Im Sommer sorgen sie mit ihren grünen Halmen und Blütenständen für Leichtigkeit und Bewegung. Im Herbst verändern sie ihre Farbe und werden trockener – ihre charakteristische Form bleibt jedoch erhalten.&nbsp;Genau diese Struktur macht sie im Winter interessant.&nbsp;Bei Raureif glitzern die feinen Halme in der Morgensonne, eine dünne Schneeschicht setzt die Silhouette in Szene und auch bei winterlichem Licht bilden die Gräser einen attraktiven Kontrast zu immergrünen Pflanzen und kahlen Gehölzen.&nbsp;Wer die Gräser bereits im Herbst komplett abschneidet, nimmt dem Garten diese winterlich-schönen Strukturen.</p><p>Ein Artikel von Alexandra Pickner</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Fri, 18 Sep 2026 10:07:19 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/09/weniger-schere--mehr-leben/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2711614799.jpg</image-link><image-caption>Unterschiedliche Höhen, Samenstände und Blattwerk sorgen für ein abwechslungsreiches Spiel aus Formen und Strukturen, das später im Jahr von Raureif und Schnee in stimmungsvolle winterliche Gartenbilder verwandelt wird.</image-caption><image-copyright>Francesca Leslie/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/09/herbstarbeiten-veraendern-sich---beobachten-statt-kalendertermin.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/09/herbstarbeiten-veraendern-sich---beobachten-statt-kalendertermin.html</guid><title>Herbstarbeiten verändern sich - Beobachten statt Kalendertermine einhalten</title><category/><location/><teaser><![CDATA[September, Oktober, November – früher gaben diese Monate ziemlich zuverlässig vor, was im Garten zu tun war. Heute verschieben sich die Jahreszeiten: Milde Temperaturen verlängern die Vegetationszeit, Trockenphasen und plötzliche Kälteeinbrüche machen starre Gartentermine zunehmend unbrauchbar.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2685728177.jpg" /></p><h4><small>Durch den Klimawandel heißt es bei Herbstarbeiten zunehmend: nach Gefühl gehen © encierro/Shutterstock.com</small></h4><p>Der Herbst ist längst nicht mehr überall das, was er einmal war. Bleiben die Temperaturen im September und Oktober hoch, wachsen Rasen, Stauden und Gemüse weiter. Manche Gehölze behalten ihre Blätter ungewöhnlich lange, während andere Pflanzen nach einem trockenen Sommer bereits früher mit dem Laubfall beginnen. Für Hobbygärtner heißt das: Nicht der Kalender sollte bestimmen, wann eine Arbeit ansteht, sondern der Zustand von Pflanzen und Boden.</p>
<h3>Laub darf warten</h3>
<p>Beim Laub ist die Sache besonders offensichtlich. Färben sich die Bäume erst spät, muss auch nicht schon Anfang Oktober zum Rechen gegriffen werden. Auf Beeten und unter Gehölzen darf Laub ohnehin liegen bleiben. Es schützt den Boden, hält Feuchtigkeit und wird nach und nach zu Humus. Nur auf Rasenflächen und Wegen sollte eine dicke Laubschicht regelmäßig entfernt werden.</p>
<h3>Stauden nicht automatisch zurückschneiden</h3>
<p>Auch der klassische Herbstschnitt hat an Bedeutung verloren. Viele Stauden können problemlos bis zum Frühjahr stehen bleiben. Ihre trockenen Stängel und Samenstände bieten Nahrung und Unterschlupf und geben dem Garten im Winter Struktur. Wer schneidet, sollte deshalb einen konkreten Grund haben – etwa kranke Pflanzenteile zu entfernen oder Wege freizuhalten.</p>
<p>Bei Gehölzen gilt ohnehin: Nicht jeder Schnitt gehört in den Herbst. Der richtige Zeitpunkt hängt von Pflanzenart und Schnittziel ab.</p>
<h3>Gemüse kann länger im Beet bleiben</h3>
<p>Im Nutzgarten lohnt es sich ebenfalls, flexibel zu bleiben. Viele Gemüsearten können bei mildem Wetter länger im Beet stehen. Mangold, Lauch, Kohl oder Feldsalat lassen sich häufig noch weit in den Herbst hinein ernten. Gleichzeitig sollte die Wetterentwicklung im Blick bleiben. Wird eine stärkere Frostperiode angekündigt, kann eine Ernte oder ein Schutz der Pflanzen notwendig werden.</p>
<h3>Pflanzen brauchen weiterhin Wasser</h3>
<p>Dass Herbst automatisch feucht bedeutet, stimmt ebenfalls immer weniger. Nach trockenen Sommermonaten können Böden auch im September und Oktober noch erheblich ausgetrocknet sein. Vor allem frisch gepflanzte Gehölze und Stauden sowie immergrüne Pflanzen benötigen dann weiterhin Wasser. Ob gegossen werden muss, lässt sich am einfachsten direkt am Boden prüfen.</p>
<h3>Winterschutz nach Wetterlage</h3>
<p>Auch beim Winterschutz ist der richtige Zeitpunkt nicht jedes Jahr derselbe. Empfindliche Kübelpflanzen sollten vor den ersten stärkeren Frösten ins Winterquartier, müssen aber nicht wochenlang zu früh dort stehen. Neu gepflanzte Gehölze profitieren dagegen von einem möglichst langen Zeitraum mit günstigen Bodenbedingungen, um noch Wurzeln zu bilden.</p>
<h3>Beobachten statt abhaken</h3>
<p>Der Garten lässt sich heute weniger nach einer festen Herbst-Checkliste bewirtschaften. Wer regelmäßig beobachtet, wann Pflanzen ihr Wachstum einstellen, wann der Boden trocken wird, wann das Laub fällt und welche Wetterlage bevorsteht, kann die Arbeiten besser an die tatsächlichen Bedingungen anpassen.</p>
<p>Der Gartenkalender bleibt dabei eine gute Orientierung. Er sollte aber nicht als Terminplan verstanden werden. Denn der Herbst beginnt im Garten nicht an einem bestimmten Datum – sondern dann, wenn Pflanzen und Wetter es anzeigen.</p><p>Ein Artikel von Johanna Lassl</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Thu, 17 Sep 2026 13:41:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/09/herbstarbeiten-veraendern-sich---beobachten-statt-kalendertermin/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2685728177.jpg</image-link><image-copyright>encierro/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/09/das-gartenhaus-im-gruenen--harmonische-gartengestaltung-und-der-.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/09/das-gartenhaus-im-gruenen--harmonische-gartengestaltung-und-der-.html</guid><title>Das Gartenhaus im Grünen: Harmonische Gartengestaltung und der richtige Hecke...</title><category>entgeltliche einschaltung</category><location>entgeltliche einschaltung</location><teaser><![CDATA[Das Gartenhaus erfüllt auf dem eigenen Grundstück oder im Garten ganz unterschiedliche Zwecke. Manche Eigentümer nutzen das Gebäude aus Holz als Stauraum für Rasenmäher und Co., andere zaubern sich daraus einen Rückzugsort für laue Sommerabende oder sogar eine kleine Werkstatt für handwerkliche Hobbys.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2631252817.jpg" /></p><h4><small>© OlgaUs/Shutterstock.com</small></h4><p>Damit das Häuschen aber nicht wie ein Fremdkörper wirkt, kommt es auf eine gelungene Einbettung in die umliegende Bepflanzung an. Eine wichtige Rolle spielen Hecken und Pflanzen, denn sie werden oft als Abschirmung für das Gebäude genutzt und halten Wind ab.</p>
<h2>Die optische Einbindung des Holzhauses in das Grundstück</h2>
<p>Ein freistehendes Gartenhäuschen braucht einen passenden Rahmen, damit es seine volle Wirkung entfalten kann. Hohe Heckenpflanzen wie die Hainbuche, der Liguster, die Eibe oder auch der Kirschlorbeer schaffen hinter und neben dem Gebäude eine natürliche Kulisse. Das satte Grün weicht die harten Kanten auf und lässt das Bauwerk harmonisch mit dem Garten verschmelzen.</p>
<p>Zusätzlich dient eine dicht gewachsene Hecke als Windschutz, denn starke Böen treffen nicht mehr mit voller Wucht auf die Türen und Fenster des Häuschens. Damit wird das Baumaterial geschont und die Feuchtigkeitsschäden an der Wetterseite nehmen ab.</p>
<p>Auch nervige Blicke von den Nachbargrundstücken und Gehwegen lassen sich durch eine gut platzierte Bepflanzung abfangen.</p>
<h2>Regelmäßige Pflege für den dichten Wuchs rund ums Gartenhaus</h2>
<p>Damit Heckenpflanzen über viele Jahre hinweg blickdicht und gesund bleiben, ist es mit dem Einpflanzen nicht getan. Ohne regelmäßige Zuwendung vergreisen die Sträucher von innen heraus, verkahlen an der Basis oder wuchern gegen die Wände der Hütte.</p>
<p>Eine <a href="https://www.heckenmeister.com/blogs/ratgeber-hecke" target="_blank">fachgerechte und regelmäßige Heckenpflege</a> sorgt dafür, dass die Pflanzen kompakt nachwachsen und ihre schützende Form behalten. Der jährliche Formschnitt ist bei vielen Sorten wichtig, um die Verzweigung der Äste anzuregen.</p>
<p>Wenn die Triebe zu lang bleiben, kommt nicht genug Sonne in die unteren Bereiche der Hecke und es kommt zu lichten Lücken, was dem Sichtschutz schadet.</p>
<h2>Der richtige Zeitpunkt für Schnitt und Bewässerung</h2>
<p>Für den Schnitt von Gartenhecken gelten klare Regeln, die sich am Wachstumszyklus der Pflanzen und am Schutz der heimischen Tierwelt orientieren.</p>
<p>●&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schonender Formschnitt im Sommer: Ende Juni, rund um den Johannistag, legen viele Heckenpflanzen einen zweiten Wachstumsschub ein. Ein leichter Rückschnitt der jungen Triebe bringt die Hecke wieder in Form.</p>
<p>●&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Radikaler Rückschnitt nur im Spätwinter: Starke Rückschnitte oder Verjüngungsschnitte dürfen nur zwischen Oktober und Ende Februar erfolgen, um nistende Vögel während der Brutzeit nicht zu stören.</p>
<p>●&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Trapezförmiger Aufbau: Hecken sollten oben immer etwas schmaler geschnitten werden als unten. So bekommen auch die bodennahen Blätter ausreichend Regenwasser und Tageslicht ab.</p>
<p>●&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ausreichende Wasserversorgung: Vor allem junge Pflanzen und Flachwurzler brauchen während trockener Sommermonate regelmäßige Wassergaben direkt an den Wurzeln.</p>
<h2>Abstand zwischen Hecke und Gartenhaus beachten</h2>
<p>Beim Anlegen der Beete rund um das Holzhaus sollte immer ein ausreichender Pflegeabstand von mindestens einem Meter eingehalten werden. Wachsen Äste direkt an die Holzfassade, trocknet das Material nach Regenfällen nur sehr langsam ab. Die ständige Feuchtigkeit begünstigt Moosbildung und Pilzbefall am Gebäude.</p><p>Ein Artikel von Pixelrein/JL</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Tue, 15 Sep 2026 08:00:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/09/das-gartenhaus-im-gruenen--harmonische-gartengestaltung-und-der-/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2631252817.jpg</image-link><image-copyright>OlgaUs/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2026/09/verblueht--nicht-alles-muss-weg-.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2026/09/verblueht--nicht-alles-muss-weg-.html</guid><title>Verblüht? Nicht alles muss weg!</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Wenn im Herbst die Blüten verschwinden, beginnt für manche Stauden erst die zweite Gartensaison. Trockene Samen- und Fruchtstände bringen Struktur ins Beet und wirken mit Raureif oder Schnee besonders reizvoll.Wer nicht sofort zur Schere greift, kann den Garten auch im Winter attraktiv gestalten.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2260136585.jpg" /></p><h4><small>Verblüht heißt nicht unansehnlich - die Fette Henne bleibt janzjährig attraktiv © Oliver Riddoch/Shutterstock.com</small></h4><p>Wenn im Herbst die letzten Blüten verblühen, muss im Garten nicht gleich aufgeräumt werden. Viele Stauden entwickeln gerade nach der Blüte einen ganz eigenen Reiz. Ihre trockenen Blüten- und Samenstände bleiben über Wochen und teilweise sogar Monate attraktiv, geben Beeten Struktur und sorgen dafür, dass die Pflanzung auch in der kalten Jahreszeit nicht völlig leer wirkt. Besonders schön kommen die filigranen oder markanten Formen zur Geltung, wenn sich Raureif auf ihnen absetzt oder eine dünne Schneeschicht die Pflanzen überzieht. Gleichzeitig können stehen gelassene Samenstände Vögeln als Nahrungsquelle dienen und trockene Stängel kleinen Tieren Schutz bieten. Ein Grund mehr, im Herbst nicht überall gleichzeitig die Schere anzusetzen.</p>
<h3>Fette Henne</h3>
<p>Die Fette Henne gehört zu den Klassikern für das Herbst- und Winterbeet. Ihre dichten Blütenstände verfärben sich nach der Blüte in warme Braun- und Rottöne und bleiben lange stabil. Am besten lässt man sie über den Winter stehen und schneidet sie erst im Frühjahr zurück.</p>
<h3>Sonnenhut</h3>
<p>Die markanten, kugeligen Samenstände des Sonnenhuts bleiben auf den kräftigen Stängeln lange erhalten. Sie bringen Struktur ins Beet und werden gerne von Vögeln besucht. Besonders schön wirken sie zwischen Gräsern.</p>
<h3>Schafgarbe</h3>
<p>Auch die Schafgarbe muss nach der Blüte nicht sofort weichen. Ihre flachen Blütenstände trocknen ein und behalten ihre Form. In Beige- und Brauntönen sorgen sie für eine natürliche Herbst- und Winterwirkung.</p>
<h3>Kugeldistel</h3>
<p>Mit ihren kugeligen Fruchtständen ist die Kugeldistel ein echter Hingucker. Die stabilen Stängel halten lange und wirken auch einzeln oder in kleinen Gruppen sehr dekorativ.</p>
<h3>Mannstreu</h3>
<p>Mannstreu bringt eine fast skulpturale Wirkung ins winterliche Beet. Die starren Stängel und markanten Fruchtstände bleiben lange stehen und geben auch schlichten Pflanzungen eine interessante Struktur.</p>
<h3>Wiesenknopf</h3>
<p>Die kleinen, kugeligen oder walzenförmigen Fruchtstände des Wiesenknopfs sitzen auf filigranen Stängeln und sorgen für eine leichte, natürliche Optik. Besonders gut passt er in naturnahe Pflanzungen.</p>
<h3>Astern</h3>
<p>Auch verblühte Astern können bis ins Frühjahr attraktiv bleiben. Die feinen Samenstände sitzen an verzweigten Stängeln und bilden einen lockeren Schleier über dem Beet.</p>
<h3>Erst im Frühjahr zur Schere greifen</h3>
<p>Wer den winterlichen Charakter des Gartens erhalten möchte, sollte mit dem Rückschnitt nicht zu früh beginnen. Viele trockene Stängel sind nicht nur dekorativ, sondern bieten auch Tieren Schutz. Im Frühjahr, kurz vor dem neuen Austrieb, ist meist der richtige Zeitpunkt, um die alten Pflanzenteile zu entfernen. So bekommt das Beet einen frischen Start – und darf bis dahin seine ganze Winterwirkung zeigen.</p><p>Ein Artikel von Johanna Lassl</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Sat, 12 Sep 2026 14:17:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2026/09/verblueht--nicht-alles-muss-weg-/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2260136585.jpg</image-link><image-copyright>Oliver Riddoch/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/Rezepte/vorspeisen/2026/09/fenchel-orangen-salat.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/Rezepte/vorspeisen/2026/09/fenchel-orangen-salat.html</guid><title>Fenchel-Orangen-Salat</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Herber Fenchel und süßfruchtige Orange: ein wunderbares Geschmacksteam. Der eine ist noch in Saison, die andere beginnt ihre Saison gerade, was liegt also näher, als sie zu einem edlen und doch schnell gemachtem Gericht zu vereinen?]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2614151145.jpg" /></p><h4><small>© OlgaBombologna/Shutterstock.com</small></h4><h1>Für 4 Personen als Vorspeise | Zubereitung: ca. 25 Minuten</h1>
<h3>Zutaten</h3>
<ul>
 <li>3 Fenchelknollen</li>
 <li>2 Orangen</li>
 <li>1 kleine rote Zwiebel</li>
 <li>1 Knoblauchzehe</li>
 <li>3 EL Olivenöl</li>
 <li>1 TL Honig oder Ahornsirup</li>
 <li>1 EL Weißweinessig oder Zitronensaft</li>
 <li>Salz und frisch gemahlener Pfeffer</li>
 <li>1 Handvoll Walnüsse</li>
 <li>optional: etwas Fenchelgrün zum Garnieren, Feta oder Ziegenkäse</li>
</ul>
<h3>Zubereitung</h3>
<p>1. Den Fenchel putzen, das Fenchelgrün beiseitelegen und die Knollen in schmale Spalten schneiden. Die Zwiebel in feine Spalten teilen. Die Orangen schälen, dabei möglichst viel weiße Haut entfernen, und in Scheiben oder Filets schneiden.</p>
<p>2. 2 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Fenchel und Zwiebel darin bei mittlerer bis kräftiger Hitze von beiden Seiten goldbraun braten. Besonders aromatische Röstaromen bekommt der Fnechel auf dem Grill. Die Knoblauchzehe fein hacken, kurz dazugeben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Den Fenchel bei Bedarf noch einige Minuten weitergaren, bis er bissfest und leicht weich ist.</p>
<p>3. Für das Dressing das restliche Olivenöl mit Honig, Essig oder Zitronensaft, etwas Salz und Pfeffer verrühren. Den warmen Fenchel mit den Orangen auf einer Platte anrichten und mit dem Dressing beträufeln.</p>
<p>3. Walnüsse grob hacken und in einer trockenen Pfanne kurz rösten. Über den Salat streuen und mit dem Fenchelgrün garnieren.</p>
<p>Tipp: Der Salat schmeckt lauwarm besonders aromatisch, lässt sich aber auch gut abgekühlt servieren. Wer mag, ergänzt etwas zerbröselten Ziegenkäse oder Feta.</p><p>Ein Artikel von Johanna Lassl</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Fri, 11 Sep 2026 09:14:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/Rezepte/vorspeisen/2026/09/fenchel-orangen-salat/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2614151145.jpg</image-link><image-copyright>OlgaBombologna/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2026/09/ein-zuhause-zwischen-den-steinplatten.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2026/09/ein-zuhause-zwischen-den-steinplatten.html</guid><title>Ein Zuhause zwischen Steinplatten</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Wer sagt eigentlich, dass Natur viel Platz braucht? Zwischen zwei Steinplatten kann es grünen, blühen und sogar summen. Wo wir nur eine schmale Fuge sehen, lassen Mauerpfeffer, Sternmoos und Co. kleine Oasen entstehen, in denen sich auch Insekten wohlfühlen. Schon wenige Zentimeter reichen dafür.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_618847520.jpg" /></p><h4><small>Bodennistende Wildbienen graben ihre Nester im Boden und finden dafür auch in schmalen Fugen geeignete Lebensräume. © StGrafix/Shutterstock.com</small></h4><p>Werden zwischen den Steinen bewusst offene und bepflanzbare Fugen vorgesehen, entsteht ein spannender Bereich, der viele Vorteile bietet. Begrünte Fugen können Niederschlagswasser aufnehmen, die Fläche optisch beleben und zugleich einen kleinen, aber wertvollen Lebensraum für Insekten schaffen.&nbsp; <br/>
Pflasterflächen können weit mehr sein als ein klassischer Gehweg. Werden die Zwischenräume der Steine als kleine Pflanzstandorte gedacht, entsteht ein lebendiges farbenfrohes Mosaik aus Pflanzen, das Wasser im Boden hält, das Mikroklima verbessert und Nahrung für zahlreiche Insekten bereitstellen kann.  <br/>
 <br/>
Lässt man dazwischen auch noch einige Flächen frei, entsteht ein überraschend wertvoller ökologischer Lebensraum. Denn in den Spalten zwischen den Steinen können viele bodennistende Insekten ihre Gänge graben. Bienenwolf, Hosenbienen, Sandbienen und viele andere Arten finden in den Gehwegen einen Lebensraum. Die Eingänge zu ihren unterirdischen Nestern sind leicht zu entdecken. An warmen Sommertagen graben sie Löcher in die Fugen zwischen den Gehwegplatten und türmen den Sand zu kleinen Häufchen daneben auf. Gerade die Verbindung von freien Flächen und lebendiger Vegetation macht solche Fugen ökologisch interessant. Forscher gehen davon aus, dass ein Großteil der bodennistenden Wespen- und Wildbienenarten auch in Gehwegfugen Nester bauen können. Manche Arten scheinen diesen menschengemachten Lebensraum sogar zu bevorzugen.</p><h1>Kleine Fugen, große Wirkung</h1><p>Entscheidend für eine erfolgreiche Begrünung ist die richtige Pflanzenwahl. Für Fugen und schmale Zwischenräume eignen sich niedrig wachsende, robuste Arten, die mit wenig Substrat, Nährstoffen und Wasser auskommen. Sternmoos (Sagina subulata), Römische Kamille (Chamaemelum nobile), Sand-Thymian (Thymus serpyllum) oder Mauerpfeffer (Sedum acre) bilden dichte, flache Polster und bringen zugleich Struktur und bunte Blüten in die Pflasterfläche. Der Sand-Thymian ist dabei besonders interessant, weil er Trockenheit gut verträgt und mit seinen Blüten zahlreiche Bestäuber anzieht. <br/>
Für Flächen, die hin und wieder betreten werden, kommen besonders trittverträgliche Arten infrage. Römische Teppich-Kamille (Chamaemelum nobile), Sternmoos (Sagina subulata) und verschiedene niedrig wachsende Thymian-Arten können gelegentliche Tritte verkraften und eund eignen sich für wenig frequentierte Gartenwege, Übergänge oder Bereiche zwischen einzelnen Trittsteinen. Allerdings gilt: Begehbar bedeutet nicht dauerhaft belastbar. Für stark frequentierte Wege sind solche Pflanzen ebenso wenig geeignet wie für Flächen, auf denen regelmäßig schwere Lasten bewegt werden. <br/>
Auch gestalterisch eröffnen begrünte Fugen interessante Möglichkeiten. Unterschiedliche Blattformen, Wuchshöhen und Blütezeiten lassen die Zwischenräume nicht als zufällige Lücken erscheinen, sondern als bewusst gestalteten Bestandteil der Fläche. Flache Polster können größere Pflasterpartien optisch zusammenbinden, während einzelne blühende Pflanzen lebendige Akzente setzen. So lässt sich selbst eine kleine Fuge gezielt in die Gestaltung einbeziehen – und aus einer nüchternen Pflasterfläche wird ein lebendiges Mosaik.</p><p>Ein Artikel von Alexandra Pickner</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Tue, 8 Sep 2026 10:51:01 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2026/09/ein-zuhause-zwischen-den-steinplatten/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2825801607.jpg</image-link><image-copyright>Ingrid Balabanova/Shutterstock.com</image-copyright></image><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_618847520.jpg</image-link><image-caption>Bodennistende Wildbienen graben ihre Nester im Boden und finden dafür auch in schmalen Fugen geeignete Lebensräume.</image-caption><image-copyright>StGrafix/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/nutzgarten_essen/2026/09/vom-gemuese-zum-naturschwamm-.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/nutzgarten_essen/2026/09/vom-gemuese-zum-naturschwamm-.html</guid><title>Vom Gemüse zum Naturschwamm</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Auf den ersten Blick erinnert die Luffa an eine überdimensionierte Gurke, doch in ihren Früchten steckt weit mehr. Jung geerntet lässt sich die wärmeliebende Kletterpflanze als Gemüse verwenden, während sich aus den voll ausgereiften Früchten ein natürlicher Schwamm gewinnen lässt.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2232344277.jpg" /></p><h4><small>© Mr.Anuwat Rumrod/Shutterstock.com</small></h4><p>Die Luffapflanze (Luffa aegyptiaca) gehört zu den Kürbisgewächsen und stammt aus warmen Regionen. Entsprechend hoch sind ihre Ansprüche an den Standort. Sie braucht viel Sonne, Wärme und einen möglichst windgeschützten Platz. In unseren Breiten sind ein Gewächshaus oder Folientunnel besonders günstig, in warmen Lagen kann die Kultur auch im geschützten Freiland gelingen. <br/>
Der Boden sollte humos, nährstoffreich und gut mit Wasser versorgt sein, gleichzeitig aber keine Staunässe aufweisen. Da die Luffa kräftig wächst und lange Ranken bildet, benötigt sie zudem eine stabile Kletterhilfe. Ein Spalier, Rankgerüst oder entsprechend belastbarer Zaun gibt den Pflanzen Halt und sorgt dafür, dass die Früchte frei hängen können.</p><p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_430650973.jpg" /></p><h4><small>Getrocknete Luffagurken lassen sich als natürliche Schwämme im Haushalt vielseitig einsetzen. © Pinyonoii/Shutterstock.com</small></h4><h1>Der Herbst bringt die Schwammernte</h1><p>Während die jungen Früchte noch grün und weich sind, entwickelt sich im weiteren Reifeverlauf im Inneren das charakteristische Fasergewebe. Genau dieses wird später zum Luffaschwamm. Für die Schwammgewinnung lässt man die Früchte deshalb möglichst vollständig ausreifen. Die Schale beginnt einzutrocknen und verfärbt sich zunehmend gelblich bis braun. In kühleren Regionen sollte die Ernte rechtzeitig vor dem ersten Frost erfolgen. Nach der Ernte wird die äußere Schale entfernt. Anschließend lassen sich Fruchtfleisch und Samen aus dem Fasergerüst lösen und die Schwammstruktur gründlich auswaschen. Gut getrocknet kann das entstandene Naturprodukt als Schwamm im Bad oder Küche verwendet werden.</p><h1>Auch als Gemüse interessant</h1><p>Wer nicht auf den Schwamm warten möchte, kann die jungen Früchte bereits früher ernten. In diesem Entwicklungsstadium sind sie essbar und erinnern geschmacklich an Zucchini. Sie können beispielsweise roh oder gegart verwendet werden. Mit zunehmender Reife verändert sich jedoch die Beschaffenheit des Fruchtfleisches – dann steht nicht mehr der Gemüsegenuss, sondern die Gewinnung des faserigen Schwammgewebes im Vordergrund.&nbsp;Damit bietet die Luffa gleich zwei interessante Nutzungsmöglichkeiten. Im Sommer steht die kräftige Kletterpflanze mit ihren gelben Blüten und gurkenähnlichen Früchten im Mittelpunkt, im Herbst folgt die besondere Ernte. Wer die Früchte vollständig ausreifen lässt, kann aus einer außergewöhnlichen Gemüsepflanze ein langlebiges Naturprodukt gewinnen.</p><p>Ein Artikel von Alexandra Pickner</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Mon, 7 Sep 2026 10:17:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/nutzgarten_essen/2026/09/vom-gemuese-zum-naturschwamm-/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2232344277.jpg</image-link><image-copyright>Mr.Anuwat Rumrod/Shutterstock.com</image-copyright></image><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_430650973.jpg</image-link><image-caption>Getrocknete Luffagurken lassen sich als natürliche Schwämme im Haushalt vielseitig einsetzen.</image-caption><image-copyright>Pinyonoii/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/09/die-schoensten-schlossgaerten-und-parks-oesterreichs.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/09/die-schoensten-schlossgaerten-und-parks-oesterreichs.html</guid><title>Die schönsten Schlossgärten und Parks Österreichs</title><category>ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG</category><location>ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG</location><teaser><![CDATA[Österreichs historische Schlossgärten verbinden Architektur, Landschaftsgestaltung und mehrere Jahrhunderte Geschichte und zeigen, wie unterschiedlich die Natur rund um österreichische Residenzen gestaltet wurde.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2817575331.jpg" /></p><h4><small>© Anshuman Kar/Shutterstock.com</small></h4><p>Österreichs historische Gartenlandschaft reicht von streng gegliederten Barockanlagen bis zu Wasserspielen und botanischen Sammlungen. Nach einem solchen Ausflug darf der Abend etwas ruhiger ausklingen. Ein Spaziergang durch die Altstadt oder Unterhaltung im Hotel bieten sich dafür an. Auch Online-Spiele können am Abend eine weitere Beschäftigung sein. Wer sich dafür interessiert, findet bei Slotozilla Informationen zum <a href="https://www.slotozilla.com/de/casino-bonus/bonus-ohne-umsatzbedingungen" target="_blank">casino bonus ohne Umsatzbedingungen</a>.&nbsp; <br/>
Im Mittelpunkt bleiben jedoch die historischen Gärten mit ihren ganz unterschiedlichen Stilrichtungen.&nbsp;Hinter dem ehemaligen kaiserlichen Sommersitz liegt der Schlosspark Schönbrunn, der im 18. Jahrhundert unter Maria Theresia und Franz I. Stephan seine prägende Gestalt erhielt. Schloss und Park gehören seit 1996 zum UNESCO-Welterbe. Das Große Parterre mit Blumenbeeten und Skulpturen lässt sich am besten im Mai und Juni bewundern. <br/>
Auch der Belvederegarten ist einen Besuch wert. Dominique Girard gestaltete die Anlage im frühen 18. Jahrhundert nach französischem Vorbild. Symmetrische Beete, Hecken, Skulpturen, Brunnen und Kaskaden nutzen den Höhenunterschied zwischen den Schlössern und eröffnen immer neue Blicke auf Wien. Für den Belvederegarten sind spätes Frühjahr und Frühsommer besonders schön. <br/>
Fürsterzbischof Markus Sittikus ließ das Lustschloss von Hellbrunn zu Beginn des 17. Jahrhunderts vor den Toren Salzburgs errichten. Zwischen Grotten, Brunnen und versteckten Wassermechanismen zeigt sich die verspielte Seite des Manierismus. Für die Kombination aus Garten und Wasserspielen eignet sich besonders die Zeit vom späten Frühjahr bis zum frühen Herbst.</p><p>Ein Artikel von Bazoom Group/AP</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Mon, 7 Sep 2026 08:50:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/09/die-schoensten-schlossgaerten-und-parks-oesterreichs/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2817575331.jpg</image-link><image-copyright>Anshuman Kar/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/09/tigermuecken--laestige-besucher-eindaemmen.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/09/tigermuecken--laestige-besucher-eindaemmen.html</guid><title>Tigermücken: Lästige Besucher eindämmen</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Im August und September können Asiatische Tigermücken besonders auffällig werden. Wer jetzt draußen sitzt, sollte deshalb nicht nur auf Duftkerzen und Sprays setzen. Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich der Garten für die kleinen Plagegeister deutlich unattraktiver machen.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_1006797190.jpg" /></p><h4><small>Die kleinen gestreiften Biester können aggressiv und zielgerichtet auf die Jagd © Kobkit Chamchod/Shutterstock.com</small></h4><p>Sie sind klein, schwarz-weiß gestreift und erstaunlich hartnäckig: Die Asiatische Tigermücke breitet sich auch in Österreich zunehmend aus und ist besonders gut an das Leben in Städten und Siedlungsgebieten angepasst. In Teilen von Wien, Graz und Linz ist sie bereits etabliert. Gerade im Spätsommer kann die Zahl der Mücken auffallen, denn nach den warmen Monaten haben sich vielerorts mehrere Generationen entwickelt. Die Art kann zudem kleinste Wasserstellen zur Eiablage nutzen.</p>
<h2>Der wichtigste Schutz: Wasser weg!</h2>
<p>Wer Tigermücken natürlich aus Garten und Balkon fernhalten möchte, sollte deshalb weniger an die erwachsenen Mücken denken als an ihren Nachwuchs. Ein Blumentopfuntersetzer, eine vergessene Gießkanne, ein Eimer oder ein verstopfter Ablauf genügt bereits als kleine Brutstätte. Untersetzer und Vogeltränken sollten mindestens einmal pro Woche vollständig geleert und gereinigt werden. Regentonnen gehören dicht verschlossen oder mit einem feinmaschigen Netz abgedeckt. Auch herumliegende Gegenstände sollten so gelagert werden, dass sich darin kein Regenwasser sammeln kann.</p>
<h2>Duftende Pflanzen gegen Tigermücken?</h2>
<p>Lavendel, Minze, Zitronenmelisse, Rosmarin oder Duftgeranien werden gerne als natürliche Mückenabwehr empfohlen. Einen zuverlässigen Schutz für den gesamten Sitzplatz darf man von solchen Pflanzen allerdings nicht erwarten. Ihr Duft kann zwar als angenehm empfundene Ergänzung dienen, wissenschaftlich belastbare Belege dafür, dass einzelne Gartenpflanzen Tigermücken im Freiland zuverlässig fernhalten, sind jedoch begrenzt. Geranien sind daher kein Ersatz für konsequente Wasservermeidung.</p>
<p>Trotzdem können Duftkräuter sinnvoll sein: Lavendel, Rosmarin und Minze bereichern Balkon und Terrasse und locken teilweise nützliche Insekten an. Wer zusätzlich natürliche Maßnahmen nutzen möchte, kann auf gut belüftete Sitzplätze setzen – denn Tigermücken sind eher schlechte Flieger und meiden stärkeren Wind.</p>
<h2>Jetzt auch an den Herbst denken</h2>
<p>Im Spätsommer lohnt sich außerdem bereits ein Blick auf die kommenden Wochen. Tigermückeneier können Trockenheit und kühlere Temperaturen überstehen. Deshalb sollten Untersetzer, Gießkannen und andere Wasserbehälter vor dem Winter gründlich gereinigt und trocken gelagert werden. So verhindert man, dass die nächste Mückengeneration bereits im eigenen Garten auf ihren Einsatz wartet.</p><p>Ein Artikel von Johanna Lassl</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Fri, 4 Sep 2026 08:22:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/09/tigermuecken--laestige-besucher-eindaemmen/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_1006797190.jpg</image-link><image-copyright>Kobkit Chamchod/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/09/die-kunst-der-richtigen-orchideenpflege.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/09/die-kunst-der-richtigen-orchideenpflege.html</guid><title>Die Kunst der richtigen Orchideenpflege</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Sie stehen auf der Fensterbank, blühen wochenlang und wirken dabei fast wie kleine Kunstwerke: Orchideen sind aus unseren Wohnungen kaum wegzudenken. Doch bei der Pflege greifen Hobbygärtner schnell einmal zu viel zur Gießkanne oder zum Dünger. Dabei mögen es die exotischen Schönheiten meist erstaunlich unkompliziert. Wer ein paar typische Fehler vermeidet, wird lange Freude an ihnen haben.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2698013091.jpg" /></p><h4><small>Orchideen in Blumenerde? No-Go! Sie bevorzugen lockere Rindenstücke © Nataliia Suietska/Shutterstock.com</small></h4><h2>Nicht zu viel gießen!</h2>
<p>Der häufigste Pflegefehler ist schnell gemacht: Die Orchidee bekommt regelmäßig Wasser, obwohl sie es gar nicht braucht. Besonders die beliebte Phalaenopsis reagiert empfindlich auf dauerhaft nasse Wurzeln. Sie stammen aus Regionen, in denen ihre Wurzeln häufig frei in der Luft hängen und nach einem Regenguss wieder abtrocknen.</p>
<p>Deshalb gilt: Erst gießen, wenn das Substrat weitgehend trocken ist und die Wurzeln im Topf silbrig wirken. Nach dem Gießen muss überschüssiges Wasser vollständig ablaufen können. Steht der Topf dauerhaft im Wasser, droht Wurzelfäule.</p>
<h2>Luft für die Wurzeln</h2>
<p>Eine Orchidee gehört nicht in gewöhnliche Blumenerde. Das feine Substrat hält zu viel Feuchtigkeit und lässt zu wenig Luft an die Wurzeln. Besser geeignet ist spezielles Orchideensubstrat mit groben Rindenstücken.</p>
<p>Auch beim Umtopfen lohnt ein Blick auf die Wurzeln: Gesunde Wurzeln sind fest und hellgrün bis silbrig. Weiche, braune oder matschige Wurzeln sollten entfernt werden.</p>
<h2>Hell, aber nicht heiß</h2>
<p>Orchideen lieben einen hellen Platz. Direkte Mittagssonne hinter einer Glasscheibe kann allerdings schnell zu Verbrennungen führen. Ein Ost- oder Westfenster ist deshalb oft ideal. Zeigt die Pflanze dagegen kaum Blüten, kann ein zu dunkler Standort die Ursache sein.</p>
<h2>Vorsicht mit Dünger</h2>
<p>Auch beim Düngen ist weniger mehr. Während des Wachstums kann regelmäßig spezieller Orchideendünger verwendet werden – am besten nach Herstellerangabe und eher sparsam. Eine Überdosierung kann die empfindlichen Wurzeln schädigen.</p><p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2606543299.jpg" /></p><h4><small>Die Blütenstängel sollten erst abgeschnitten werden, wenn sie braun und vertrocknet sind © Oleg 08/Shutterstock.com</small></h4><h2>Nach der Blüte nicht gleich zur Schere greifen</h2>
<p>Ist der Blütenstängel noch grün, sollte er nicht automatisch komplett abgeschnitten werden. An den vorhandenen Augen kann sich unter Umständen ein neuer Seitentrieb entwickeln. Erst wenn der Stängel vollständig eingetrocknet ist, kann er entfernt werden.</p>
<p>Wer seine Orchidee aufmerksam beobachtet, statt sie nach einem starren Pflegeplan zu behandeln, liegt meist richtig. Denn bei diesen Pflanzen gilt tatsächlich: Nicht möglichst viel Pflege bringt die schönsten Blüten – sondern die richtige.</p>
<h3>5 Pflegefehler auf einen Blick</h3>
<p>1. Zu häufig gießen: Nasse Wurzeln können faulen. <br/>
2. Wasser im Übertopf stehen lassen: Staunässe unbedingt vermeiden. <br/>
3. Blumenerde verwenden: Orchideen brauchen ein luftiges, grobes Substrat. <br/>
4. Zu dunkel oder zu sonnig stellen: Hell ist richtig, pralle Mittagssonne dagegen nicht. <br/>
5. Zu viel düngen: Orchideendünger sparsam und nach Anleitung verwenden.</p><p>Ein Artikel von Johanna Lassl</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Wed, 2 Sep 2026 08:03:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/09/die-kunst-der-richtigen-orchideenpflege/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2624714445.jpg</image-link><image-copyright>alina_stor/Shutterstock.com</image-copyright></image><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2698013091.jpg</image-link><image-caption>Orchideen in Blumenerde? No-Go! Sie bevorzugen lockere Rindenstücke</image-caption><image-copyright>Nataliia Suietska/Shutterstock.com</image-copyright></image><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_2606543299.jpg</image-link><image-caption>Die Blütenstängel sollten erst abgeschnitten werden, wenn sie braun und vertrocknet sind</image-caption><image-copyright>Oleg 08/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/Rezepte/desserts/2026/09/zwetschken-streuselkuchen.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/Rezepte/desserts/2026/09/zwetschken-streuselkuchen.html</guid><title>Zwetschken-Streuselkuchen</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Wenn die Zwetschken im Garten reif sind, ist die beste Zeit für einen fruchtig-saftigen Kuchen, der ganz unkompliziert am Backblech gemacht wird. Dann heißt es nur noch: Dessertgabel bereithalten, anschneiden und genießen.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/shutterstock_275280773.jpg" /></p><h4><small>© juefraphoto/Shutterstock.com</small></h4><p>Wer einen Zwetschkenbaum im Garten hat, kennt das Glück einer reichen Ernte. Ein Teil wandert ins Glas, ein anderer direkt auf den Kuchen. Mit lockerem Teig, saftigen Früchten und goldbraunen Streuseln wird aus dem Obstgartenklassiker ein herrliches Stück Spätsommer.  <br/>
 <br/>
 <br/>
Zutaten für den Germteig: <br/>
60 g Butter <br/>
210 ml Milch <br/>
1/2 Würfel Germ <br/>
70 g Staubzucker <br/>
450 g Mehl <br/>
2 Eier <br/>
Abrieb von 1 Bio-Zitrone <br/>
 <br/>
Zutaten für den Belag: <br/>
1,5 kg Zwetschken <br/>
150 g kalte Butter <br/>
150 g Staubzucker <br/>
1/2 TL Zimt <br/>
225 g Mehl <br/>
 <br/>
Zubereitung: <br/>
1. Zwetschken der Länge nach vierteln.&nbsp; <br/>
2. Für den Teig Butter und Milch kurz erwärmen. Germ mit 2 EL Staubzucker und Milch vermengen und durch Rühren auflösen. <br/>
3. Restliche Zutaten mit der Germmischung vermengen und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. <br/>
4. Für die Streusel Butter, Zucker, Zimt und Mehl mit den Knethaken des Handmixers kurz verreiben. Anschließend kühl stellen.&nbsp; <br/>
5. Teig auf Blechgröße ausrollen. Auf ein gebuttertes und bemehltes Backblech legen. <br/>
6. Zwetschken mit der Schale nach unten dicht nebeneinanderlegen. Mit den Streuseln bestreuen und im Backrohr bei 180° C etwas 25 Minuten backen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><p>Ein Artikel von Alexandra Pickner</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Wed, 2 Sep 2026 08:00:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/Rezepte/desserts/2026/09/zwetschken-streuselkuchen/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_275280773.jpg</image-link><image-copyright>juefraphoto/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/09/garten-haus-september-oktober-2026--das-sind-die-themen.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/09/garten-haus-september-oktober-2026--das-sind-die-themen.html</guid><title>GARTEN+HAUS September-Oktober 2026: Das sind die Themen</title><category/><location/><teaser><![CDATA[90 Jahre GARTEN+HAUS • Blütenreicher Herbst mit Sommerblumen • Malerische Trauerformen • Blaublütig • So wird der Teich winterfit u.v.m.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/09/GH_Heftvorschau_Sep_Okt_26.jpg" /></p><ul>
 <li>90 Jahre GARTEN+HAUS&nbsp;– Ihre persönlichen Gartengeschichten&nbsp;</li>
 <li>Blütenreicher Herbst mit Sommerblumen&nbsp;– Farbenpracht am Ende der Saison&nbsp;</li>
 <li>Malerische Trauerformen&nbsp;– Der mystische Charme von Trauergehölzen</li>
 <li>Blaublütig&nbsp;– Romantische Beete in edlem Blau</li>
 <li>So wird der Teich winterfit&nbsp;– Das ist jetzt zu tun</li>
 <li>Gartenwissen für den Herbst –&nbsp;Karl Ploberger beantwortet Ihre Gartenfragen</li>
 <li>Der Mähroboter geht in die Winterpaus&nbsp;– Herbst-Rasenpflege und Geräte-Einwinterung</li>
 <li>Kurios, kurioser, Kalebassen&nbsp;– Vielfältig nutzbarer Flaschenkürbis</li>
 <li>Kürbiswissen zum Staunen&nbsp;Erstaunliche Fakten</li>
 <li>Fröhlicher Kürbisherbst&nbsp;– Kürbis-Dekorationen ohne Halloween-Grusel</li>
 <li>Ab ins Körbchen!&nbsp;– Die besten Birnen-Sorten für den Hausgarten</li>
 <li>Endlich mottenfrei&nbsp;– Tipps gegen Lebensmittelmotten</li>
 <li>Eintauchen ins Kräuterbad&nbsp;– Wellness-Oase für zu Hause</li>
</ul>
<p>…&nbsp;und natürlich wieder viele praktische Gartentipps!</p>
<p>90 Jahre GARTEN+HAUS:&nbsp;Zahlreiche Gartenfreunde sind unserer Einladung gefolgt, uns anlässlich des 90-Jahr-Jubiläums von GARTEN+HAUS persönliche Gartengeschichten zu erzählen. Hier eine kleine Auswahl. <br/>
 <br/>
Blütenreicher Herbst mit Sommerblumen: Auch wenn sich die Gartensaison zu Ende neigt, bleibt es im Garten bunt. Zahlreiche Einjährige und einjährig kultivierte Sommerblumen blühen jetzt noch besonders intensiv und halten erstaunlich lange durch. Mit etwas Pflege wird aus dem Herbst sogar ein zweiter Blütenhöhepunkt. <br/>
 <br/>
Malerische Trauerformen: Wie grüne Wasserfälle oder filigrane Vorhänge senken sich die Zweige der Trauergehölze herab und verleihen dem Garten eine märchenhafte, fast mystische Atmosphäre. Dabei überraschen viele Arten nicht nur mit ihrem eleganten Wuchs, sondern auch mit Blüten, Früchten und spektakulären Herbstfarben. <br/>
 <br/>
Blaublütig: Die Blütenfarbe Blau ist in der Natur selten und vielleicht auch deshalb so besonders. Von Himmelblau über Enzianblau bis Blauviolett entfalten blau blühende Sträucher und Stauden unterschiedlicher Wirkungen - gerade darin liegt das Geheimnis einer gelungenen Pflanzung.</p><h1>Wie komme ich zu dieser Ausgabe?</h1><p>Holen Sie sich die aktuelle Ausgabe von GARTEN+HAUS jetzt im Zeitschriftenhandel oder gleich online unter <a href="https://shop.garten-haus.at/GARTEN-HAUS-Ausgabe-9-10-2026/008SEN2609" target="_blank">shop.garten-haus.at/einzelhefte</a>!</p><h1>Ausgabe versäumt?</h1><p>Kein Problem! Bestellen Sie vergangene Ausgaben von GARTEN+HAUS und weitere Einzelhefte einfach nach: <br/>
 <br/>
•&nbsp;Telefonisch unter Tel. 01/98177-178 <br/>
Mindestbestellwert € 9,50 zuzüglich € 5,50 Versandspesen (gilt für Österreich) <br/>
 <br/>
• Im GARTEN+HAUS Online-Shop&nbsp;unter&nbsp;<a href="https://shop.garten-haus.at/einzelhefte/" target="_blank">shop.garten-haus.at/einzelhefte</a> <br/>
 <br/>
Alle Abo-Angebote&nbsp;finden Sie unter&nbsp;<a href="https://shop.garten-haus.at/abo/" target="_blank">shop.garten-haus/abo</a>&nbsp;– damit Sie kein Heft mehr versäumen.</p><p>Ein Artikel von Alexandra Pickner</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Tue, 1 Sep 2026 09:34:02 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/09/garten-haus-september-oktober-2026--das-sind-die-themen/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/GH_Heftvorschau_Sep_Okt_26.jpg</image-link></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/08/smarte-technik-fuer-haus-und-garten.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/08/smarte-technik-fuer-haus-und-garten.html</guid><title>Smarte Technik für Haus und Garten</title><category>entgeltliche einschaltung</category><location>entgeltliche einschaltung</location><teaser><![CDATA[Ob Rasenpflege, Heckenschnitt oder Heimwerkerprojekt: E-Werkzeuge und Gartengeräte werden immer leistungsfähiger, komfortabler und vielseitiger. Innovative Akkutechnologien erleichtern zahlreiche Arbeiten rund um Haus und Garten. Das Forum Elektrowerkzeuge & Gartengeräte zeigt, welche Entwicklungen die Branche aktuell prägen.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/08/Forum%20E-Werzeuge%20und%20Garteger%C3%A4te.jpg" /></p><h3>Mehr Leistung durch moderne Akkutechnologie</h3>
<p>Akkubetriebene Geräte haben sich als starke Alternative zu kabelgebundenen oder benzinbetriebenen Modellen etabliert. Sie ermöglichen flexibles Arbeiten und hohen Bedienkomfort. <br/>
 <br/>
Ein zentraler Trend sind leistungsstarke Akkus mit längeren Laufzeiten und kürzeren Ladezeiten. Viele Hersteller setzen zudem auf einheitliche Akkusysteme für unterschiedliche Geräte. Intelligente Energiemanagementsysteme optimieren die Leistung und verlängern die Lebensdauer der Akkus.</p>
<h3>Langlebigkeit gewinnt an Bedeutung</h3>
<p>Beim Kauf neuer Geräte achten Verbraucher:innen zunehmend auf Qualität und eine lange Nutzungsdauer. Hersteller reagieren darauf mit robusten Konstruktionen, Reparaturmöglichkeiten und dem verstärkten Einsatz recycelter Materialien. Besonders gefragt sind Akkugeräte, die lokal emissionsfrei arbeiten und deutlich leiser als benzinbetriebene Geräte sind.</p>
<h3>Qualität zahlt sich langfristig aus</h3>
<p>Hochwertige Markenprodukte überzeugen durch zuverlässige Leistung, hohe Sicherheit und lange Lebensdauer. Ersatzteilversorgung und Reparaturmöglichkeiten unterstützen die langfristige Nutzung. <br/>
 <br/>
Die aktuellen Gerätetrends zeigen: Leistungsstarke Akkusysteme, langlebige Produkte und intelligente Technologien erleichtern die Arbeit in Haus und Garten.</p>
<p> <br/>
Über das Forum  <br/>
Das Forum Elektrowerkzeuge und Gartengeräte ist ein Netzwerkpartner des FEEI und vertritt FEIN Elektrowerkzeuge Ges.m.b.H., TTS Europe SE mit der Marke Festool, Flex Elektrowerkzeuge GmbH, KOKI Austria GmbH, Makita Werkzeug Ges.m.b.H., Robert Bosch AG, Stanley Black &amp; Decker, STIHL GmbH sowie Techtronic Industries Central Europe GmbH mit der Marke Milwaukee®. <br/>
 <br/>
+++++ <br/>
 <br/>
So bleiben Elektrowerkzeuge und Gartengeräte lange leistungsfähig: Tipps zur richtigen Pflege und Wartung: <a href="https://presse.feei.at/news-technik-check-so-bleiben-elektrowerkzeuge-und-gartengeraete-sicher-und-leistungsfaehig?id=243843&amp;menueid=18891&amp;l=deutsch" target="_blank">www.presse.feei.at</a></p><p>Ein Artikel von FEEI/JL</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Mon, 31 Aug 2026 09:41:52 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/aktuelles/2026/08/smarte-technik-fuer-haus-und-garten/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/Forum+E-Werzeuge+und+Garteger%C3%A4te.jpg</image-link></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2026/08/gefuellte-blueten--zu-viel-des-guten-.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2026/08/gefuellte-blueten--zu-viel-des-guten-.html</guid><title>Gefüllte Blüten: Zu viel des Guten?</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Prächtige, dicht gefüllte Blüten sind im Garten ein echter Blickfang. Je mehr Blütenblätter, desto üppiger wirkt die Pflanze. Doch was für uns besonders attraktiv aussieht, kann für Insekten zum Problem werden. Es wurden nämlich ausgerechnet jene Blütenteile verändert, die ursprünglich Pollen liefern oder den Zugang zum Nektar ermöglichen.]]></teaser><description><![CDATA[<p>Eine einfache Blüte besteht meist aus mehreren klar erkennbaren Teilen: Kronblätter locken Bestäuber an, Staubblätter produzieren Pollen und im Inneren befinden sich Nektarien, die Nektar bereitstellen. Bei der Züchtung gefüllter Sorten wird das natürliche Verhältnis verändert. Ein Teil der Staubblätter wird zu zusätzlichen Kronblättern umgebildet.</p>
<p>Das Ergebnis sind Blüten mit vielen Lagen von Blütenblättern, die besonders üppig und dekorativ wirken. Für Bestäuber bleibt dagegen weniger übrig: Es gibt weniger Staubblätter und damit weniger Pollen. Gleichzeitig können Nektarquellen und die Blütenmitte durch die vielen Blütenblätter verdeckt sein. Für Bienen und andere Blütenbesucher wird es dadurch schwieriger, an die Nahrung zu gelangen.</p>
<p>Dabei gilt: Nicht jede gefüllte Blüte ist automatisch wertlos für Insekten. Entscheidend sind der Grad der Füllung und die jeweilige Sorte. Einfache oder nur leicht gefüllte Blüten bieten häufig deutlich bessere Voraussetzungen als extrem gefüllte Zuchtformen. Wer im Garten möglichst vielen Bestäubern Nahrung anbieten möchte, sollte deshalb auf offen aufgebaute Blüten achten, bei denen Staubgefäße und Blütenmitte gut zugänglich sind.</p>
<h2>Weniger Blütenblätter, mehr Nahrung</h2>
<p>Für den Garten bedeutet das nicht, dass gefüllte Blüten grundsätzlich tabu sind. Sie können durchaus ihren Platz haben. Wer jedoch Nahrung für Bienen und andere Bestäuber schaffen möchte, sollte den Blick auf die Blütenmitte richten: Offene Blüten mit sichtbaren Staubgefäßen sind meist die bessere Wahl. Sie bieten Bestäubern leichter zugängliche Nahrung und machen den Garten damit auch für zahlreiche andere Blütenbesucher interessant. Die nachfolgenden Blüten gehören zu den beliebtesten in unseren Gärten:</p><p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/08/shutterstock_2434437811.jpg" /></p><h4><small>Japanische Kirsche "Kanzan" © aniana/Shutterstock.com</small></h4><h3>Gefüllte Zierkirsche</h3>
<p>Die Nelkenkirsche (Prunus serrulata 'Kanzan') gehört zu den bekanntesten Zierkirschen mit stark gefüllten Blüten. Ihre zahlreichen rosa Blütenblätter entstehen unter anderem dadurch, dass Staubblätter zu zusätzlichen Kronblättern umgebildet wurden. Dadurch sind die für Insekten wichtigen Blütenteile stark reduziert.</p>
<p>Die Sorte ist deshalb vor allem ein dekorativer Frühlingsblüher. Wer eine Kirsche pflanzen möchte, die Bienen reichlich Nahrung bietet, sollte eher auf ungefüllte Arten und Sorten setzen.</p><p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/08/shutterstock_1986927395.jpg" /></p><h4><small>Rose "Kronprinzessin Margareta" © Sergey V Kalyakin/Shutterstock.com</small></h4><h3>Gefüllte Rosen</h3>
<p>Bei Rosen reicht die Bandbreite von einfachen Blüten mit deutlich sichtbaren Staubgefäßen bis zu dicht gefüllten Sorten, bei denen das Blütenzentrum kaum noch zu erkennen ist. Je stärker die Füllung, desto mehr Staubblätter wurden in zusätzliche Blütenblätter umgewandelt.</p>
<p>Für Bienen und andere Blütenbesucher sind daher besonders einfache oder halbgefüllte Rosen interessant. Sie bieten leichter zugänglichen Pollen und werden gerne von Bienen besucht.</p><p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/08/shutterstock_2245231649.jpg" /></p><h4><small>Dahlie "Boom Boom White" © Addele/Shutterstock.com</small></h4><h3>Gefüllte Dahlien</h3>
<p>Auch bei Dahlien gibt es große Unterschiede. Stark gefüllte Sorten bestehen aus zahlreichen Blütenblättern, die das Blütenzentrum vollständig verdecken können. Staubgefäße und andere für Insekten wichtige Strukturen sind dann kaum erreichbar.</p>
<p>Ungefüllte Dahlien sehen weniger spektakulär aus, bieten Bestäubern dafür einen deutlich besseren Zugang zur Blütenmitte. Wer Dahlien nicht nur wegen ihrer Farbe, sondern auch als Nahrungsquelle für Insekten pflanzt, sollte deshalb zu Sorten mit offenem Blütenzentrum greifen</p><p>Ein Artikel von Johanna Lassl</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Thu, 27 Aug 2026 12:50:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/ziergarten_leben/2026/08/gefuellte-blueten--zu-viel-des-guten-/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_1986927395.jpg</image-link><image-copyright>Sergey V Kalyakin/Shutterstock.com</image-copyright></image><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/08/shutterstock_2434437811.jpg</image-link><image-caption>Japanische Kirsche "Kanzan"</image-caption><image-copyright>aniana/Shutterstock.com</image-copyright></image><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/08/shutterstock_2245231649.jpg</image-link><image-caption>Dahlie "Boom Boom White"</image-caption><image-copyright>Addele/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/08/samen-selbst-sammeln.html</link><guid>https://www.garten-haus.at:443/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/08/samen-selbst-sammeln.html</guid><title>Samen selbst sammeln</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Wenn im Spätsommer die ersten Blüten verblühen, beginnt im Garten eine kleine Erntezeit. Aus vielen Blütenständen lassen sich Samen gewinnen, die im kommenden Jahr für neue Pflanzen sorgen können. Doch nicht jede Pflanze eignet sich gleichermaßen dafür – und beim Sammeln entscheidet der richtige Zeitpunkt über die Qualität des Saatguts.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/08/shutterstock_2659595971.jpg" /></p><h4><small>Mohnsamen lassen sich einfach sammeln und wieder aussäen © Thijs de Graaf/Shutterstock.com</small></h4><p>Samen sind für Pflanzen weit mehr als nur „kleine Körner für das nächste Jahr“. Sie enthalten einen Embryo und damit die Anlage für eine neue Pflanze sowie Nährstoffreserven, die den Keimling in seinen ersten Entwicklungsstadien versorgen. Für die Pflanze selbst sind Samen vor allem ein Überlebensmechanismus: Sie ermöglichen es, ungünstige Jahreszeiten zu überdauern und neue Standorte zu besiedeln.</p>
<p>Wer im eigenen Garten Saatgut sammelt, kann diesen natürlichen Kreislauf beobachten und zugleich unabhängiger vom Saatgutkauf werden. Besonders unkompliziert ist das bei einjährigen Sommerblumen wie Ringelblume, Kornblume, Zinnie oder Kapuzinerkresse. Auch bei vielen Stauden lässt sich Saatgut gewinnen.</p><p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/08/shutterstock_2679796645.jpg" /></p><h4><small>Für lange haltbare Samen sollte an einem sonnigen und trockenen Tag geerntet werden © Verediana Hille/Shutterstock.com</small></h4><h3>Der richtige Zeitpunkt</h3>
<p>Entscheidend ist, die Samen nicht zu früh zu ernten. Die Fruchtstände sollten vollständig ausgereift sein. Häufig erkennt man das daran, dass sie sich verfärben, trocken werden oder beginnen, sich von selbst zu öffnen. Bei manchen Pflanzen ist das ein kleines Zeitfenster: Wartet man zu lange, werden die Samen bereits vom Wind verbreitet.</p>
<p>Am besten sammelt man an einem trockenen Tag, wenn die Pflanzen vollständig abgetrocknet sind. Feuchtigkeit ist einer der größten Feinde bei der Saatgutgewinnung, denn schlecht getrocknete Samen können schimmeln oder ihre Keimfähigkeit verlieren.</p>
<p>Je nach Pflanzenart unterscheiden sich die Samenstände deutlich. Ringelblumensamen beispielsweise sitzen in den charakteristisch gekrümmten Früchten, während sich bei Mohn die Samen in einer trockenen Kapsel befinden. Bei Kräutern wie Dill oder Fenchel hängen die reifen Samenstände oft als kleine Schirmchen an der Pflanze.</p><p><img ios="false" src="https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/08/shutterstock_2279086503.jpg" /></p><h4><small>Die Aufbewahrung in Papiertütchen vermeidet Staufeuchte © New Africa/Shutterstock.com</small></h4><h3>Nicht jede Pflanze ist samenfest</h3>
<p>Wer Saatgut aus dem eigenen Garten gewinnen möchte, sollte außerdem wissen, welche Pflanzen sich dafür eignen. Bei samenfesten Sorten bleiben die typischen Eigenschaften der Pflanze über die Generationen weitgehend erhalten. Bei Hybridsorten, die häufig mit „F1“ gekennzeichnet sind, ist das nicht garantiert. Ihre Nachkommen können sich deutlich von der Mutterpflanze unterscheiden.</p>
<p>Bei Zucchini und anderen Kürbisgewächsen ist das Weiterziehen aus selbst gewonnenem Saatgut mit Vorsicht zu genießen. Zucchini können sich mit anderen Kürbisgewächsen derselben Art kreuzen. Dadurch können Nachkommen entstehen, die wieder vermehrt Cucurbitacine bilden – Bitterstoffe, die giftig sind. Deshalb gilt: Schmeckt eine selbst gezogene Zucchini ungewöhnlich bitter, sollte sie nicht gegessen werden. Das gilt auch für gekochte Gerichte, denn die Bitterstoffe werden durch Erhitzen nicht zuverlässig unschädlich gemacht.</p>
<h3>Trocknen, reinigen, lagern</h3>
<p>Nach der Ernte sollten die Samen zunächst vollständig trocknen. Pflanzenreste werden entfernt, anschließend kommt das Saatgut in trockene, beschriftete Gefäße oder Papiertüten. Auf die Verpackung gehören mindestens Pflanzenname und Erntejahr. Ein dunkler, trockener und möglichst kühler Lagerort verlängert die Haltbarkeit. Besonders wichtig ist, die Samen vor Feuchtigkeit und starken Temperaturschwankungen zu schützen.</p>
<p>Die Keimfähigkeit nimmt allerdings bei jedem Saatgut mit der Zeit ab – wie schnell, hängt stark von der Pflanzenart und den Lagerbedingungen ab. Deshalb lohnt es sich, nicht mehr Saatgut zu sammeln, als man voraussichtlich benötigt.</p><p>Ein Artikel von Johanna Lassl</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 08:54:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/garten-freizeit/garten-haus/de/tipps_praxis/2026/08/samen-selbst-sammeln/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/shutterstock_2659595971.jpg</image-link><image-copyright>Thijs de Graaf/Shutterstock.com</image-copyright></image><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/08/shutterstock_2679796645.jpg</image-link><image-caption>Für lange haltbare Samen sollte an einem sonnigen und trockenen Tag geerntet werden</image-caption><image-copyright>Verediana Hille/Shutterstock.com</image-copyright></image><image><image-link>https://www.garten-haus.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2026/08/shutterstock_2279086503.jpg</image-link><image-caption>Die Aufbewahrung in Papiertütchen vermeidet Staufeuchte</image-caption><image-copyright>New Africa/Shutterstock.com</image-copyright></image></images></item></channel></rss>