Pawpaw im Check – was aktuelle Untersuchungen zeigen

Ein Artikel von Alexandra Pickner | 08.01.2026 - 12:08
shutterstock_1832270875.jpg

© Kristi Blokhin/Shutterstock.com

Die Pflanze, die umgangssprachlich auch als Indianerbanane bezeichnet wird, hat sich in den vergangenen Jahren vom Geheimtipp zur beliebten Gartenfrucht entwickelt. Sie gilt als exotische Bereicherung, da ihre Früchte tropisch schmecken und die Pflanze gleichzeitig winterhart ist.

Allerdings haben Untersuchungen gezeigt, dass der Verzehr der Pawpaw nicht ohne Risiko ist. Wiederholte Fälle von Übelkeit und Magenbeschwerden nach dem Verzehr der Früchte führten dazu, die Inhaltsstoffe dieser Pflanzengattung genauer zu untersuchen. Dabei wurden in den verschiedenen Arten unterschiedlich hohe Konzentrationen von Acetogeninen und Alkaloiden festgestellt. Bei der Indianerbanane ließen sich in allen Pflanzenteilen – einschließlich des Fruchtfleisches – vergleichsweise hohe Werte nachweisen.
Beide Stoffgruppen stehen im Verdacht, neurotoxische und zytotoxische Wirkungen auszulösen. Daher raten Fachleute von einem unbedenklichen Verzehr der Früchte ab. Vorsicht ist v. a. bei Kindern geboten, da sie besonders empfindlich auf mögliche Auswirkungen der Neurotoxine reagieren können.