Damit das Häuschen aber nicht wie ein Fremdkörper wirkt, kommt es auf eine gelungene Einbettung in die umliegende Bepflanzung an. Eine wichtige Rolle spielen Hecken und Pflanzen, denn sie werden oft als Abschirmung für das Gebäude genutzt und halten Wind ab.
Die optische Einbindung des Holzhauses in das Grundstück
Ein freistehendes Gartenhäuschen braucht einen passenden Rahmen, damit es seine volle Wirkung entfalten kann. Hohe Heckenpflanzen wie die Hainbuche, der Liguster, die Eibe oder auch der Kirschlorbeer schaffen hinter und neben dem Gebäude eine natürliche Kulisse. Das satte Grün weicht die harten Kanten auf und lässt das Bauwerk harmonisch mit dem Garten verschmelzen.
Zusätzlich dient eine dicht gewachsene Hecke als Windschutz, denn starke Böen treffen nicht mehr mit voller Wucht auf die Türen und Fenster des Häuschens. Damit wird das Baumaterial geschont und die Feuchtigkeitsschäden an der Wetterseite nehmen ab.
Auch nervige Blicke von den Nachbargrundstücken und Gehwegen lassen sich durch eine gut platzierte Bepflanzung abfangen.
Regelmäßige Pflege für den dichten Wuchs rund ums Gartenhaus
Damit Heckenpflanzen über viele Jahre hinweg blickdicht und gesund bleiben, ist es mit dem Einpflanzen nicht getan. Ohne regelmäßige Zuwendung vergreisen die Sträucher von innen heraus, verkahlen an der Basis oder wuchern gegen die Wände der Hütte.
Eine fachgerechte und regelmäßige Heckenpflege sorgt dafür, dass die Pflanzen kompakt nachwachsen und ihre schützende Form behalten. Der jährliche Formschnitt ist bei vielen Sorten wichtig, um die Verzweigung der Äste anzuregen.
Wenn die Triebe zu lang bleiben, kommt nicht genug Sonne in die unteren Bereiche der Hecke und es kommt zu lichten Lücken, was dem Sichtschutz schadet.
Der richtige Zeitpunkt für Schnitt und Bewässerung
Für den Schnitt von Gartenhecken gelten klare Regeln, die sich am Wachstumszyklus der Pflanzen und am Schutz der heimischen Tierwelt orientieren.
● Schonender Formschnitt im Sommer: Ende Juni, rund um den Johannistag, legen viele Heckenpflanzen einen zweiten Wachstumsschub ein. Ein leichter Rückschnitt der jungen Triebe bringt die Hecke wieder in Form.
● Radikaler Rückschnitt nur im Spätwinter: Starke Rückschnitte oder Verjüngungsschnitte dürfen nur zwischen Oktober und Ende Februar erfolgen, um nistende Vögel während der Brutzeit nicht zu stören.
● Trapezförmiger Aufbau: Hecken sollten oben immer etwas schmaler geschnitten werden als unten. So bekommen auch die bodennahen Blätter ausreichend Regenwasser und Tageslicht ab.
● Ausreichende Wasserversorgung: Vor allem junge Pflanzen und Flachwurzler brauchen während trockener Sommermonate regelmäßige Wassergaben direkt an den Wurzeln.
Abstand zwischen Hecke und Gartenhaus beachten
Beim Anlegen der Beete rund um das Holzhaus sollte immer ein ausreichender Pflegeabstand von mindestens einem Meter eingehalten werden. Wachsen Äste direkt an die Holzfassade, trocknet das Material nach Regenfällen nur sehr langsam ab. Die ständige Feuchtigkeit begünstigt Moosbildung und Pilzbefall am Gebäude.