Für die Küche haben sich Früchte mit einer Länge von etwa 15 bis 25 cm bewährt. Sie besitzen eine zarte Schale, festes, saftiges Fruchtfleisch und nur wenige, noch kaum entwickelte Kerne. Besonders zart sind Zucchini mit etwa 10 bis 15 cm Länge – sie können komplett mit Schale verarbeitet werden.
Während der warmen Sommermonate wachsen Zucchini erstaunlich schnell. Deshalb lohnt es sich, die Pflanzen alle zwei bis drei Tage zu kontrollieren. Aus einer handlichen Frucht kann innerhalb weniger Tage ein großer „Brummer“ werden. Große Zucchini sind zwar grundsätzlich noch essbar, ihr Fruchtfleisch wird jedoch zunehmend grobfaserig und die Kerne werden größer und härter. Für Suppen, Saucen oder zum Einmachen lassen sich solche Früchte noch gut verwenden, für Pfannengerichte, Salate oder zum Grillen sind jüngere Exemplare meist deutlich besser geeignet.
Geerntet wird am besten mit einem scharfen Messer oder einer Gartenschere. Die Frucht mit einem kurzen Stück Stiel von der Pflanze schneiden, statt sie abzureißen oder abzudrehen. Das schont die Pflanze und verhindert unnötige Verletzungen. Bei regelmäßiger Ernte bildet die Zucchini laufend neue Früchte und kann über einen langen Zeitraum Ertrag liefern.
Und was ist mit riesigen Zucchini? Auch Früchte, die versehentlich deutlich größer geworden sind, müssen nicht auf den Kompost. Sie können geschält, von den großen Kernen befreit und beispielsweise für Suppen, Zucchinibrot, Aufläufe oder zum Einmachen verwendet werden. Für den täglichen Frischverzehr sind jedoch die kleineren Früchte die bessere Wahl.
Merksatz für die Ernte: Sobald eine Zucchini etwa 15 bis 25 cm lang und gut ausgebildet ist, kann sie vom Beet in die Küche wandern. Lieber einmal zu früh ernten als ein paar Tage zu spät – denn die nächste Zucchini wächst bestimmt schon nach.