Im Frühling zeigt sich der Obstbaum in voller Blüte und verspricht eine reiche Ernte. Wenn er dann trotzdem nur wenige Früchte trägt, kann das mehrere Gründe haben. Mehr lesen ...
Spargel (Asparagus officinalis) ist eine mehrjährige Staude und gehört zu den Lilien-Gewächsen. Die grünen Triebe mit den nadelförmigen Blättern werden wegen ihrer filigranen Erscheinung auch in Blumensträußen verwendet. Auf dem Feld ist die bis zu zwei Meter hohe, buschige Pflanze eine imposante Erscheinung. Im Winter stirbt der grüne Teil ab und die Pflanze zieht sich komplett unter der Erde in ihren dickfleischigen Wurzelstock zurück.
Spätes Stechen schädigt die Pflanzen – auch bei Spargel im Hausgarten
Ab Ende Juni bleibt den Pflanzen noch genügend Zeit fürs Kräftesammeln: In den grünen Blättern bilden sie über die Photosynthese Zuckerstoffe aus Sonnenlicht und Kohlendioxid. Diese werden in den Erdsprossen gespeichert, um sie im kommenden Frühjahr für einen erneuten Austrieb zu nutzen. Insgesamt wachsen rund zehn Spargelstangen pro Pflanze – sowohl dicke als auch dünne. Es gilt jedoch die Regel: Je älter eine Pflanze ist, desto dünner sind ihre Triebe. Gestochen wird bei rund 35 cm Länge, sobald der Kopf aus der Erde schaut. Etwa sechs- bis siebenmal pro Spargelsaison kann man so eine Spargelpflanze abernten.