Süßkartoffeln treiben im Wasserglas ähnlich wie ein Avocadokern aus und lassen sich so einfach vorziehen. © denise1203/Shutterstock.com
Schon einmal eine ausgetriebene Süßkartoffel gesehen? Genau wie Kartoffeln kann man auch sie problemlos in den Garten setzen – und das Laub der Süßkartoffel ist zudem besonders dekorativ. Wer frühzeitig mit dem Austrieb beginnt, steigert die Chancen auf eine erfolgreiche Ernte der Knollen. Die beste Zeit dafür ist Anfang März, selbst Bio-Ware aus dem Supermarkt eignet sich dafür. Einfach einen Behälter mit etwa fünf Zentimeter Anzuchterde füllen, die Knollen darauflegen und für gleichbleibend hohe Temperaturen von 20 bis 25 Grad Celsius sorgen. Das Substrat sollte leicht feucht gehalten werden. Nach drei bis vier Wochen zeigen sich die ersten Triebe, die dann volles Licht benötigen.
Alternativ lässt sich der Austrieb auch im Wasserglas anregen: Die Knollen senkrecht mit der Wuchsrichtung nach oben ins Gefäß stellen. Ähnlich wie bei einem Avocadokern können Zahnstocher zur Stabilisierung rund um die Mitte gesteckt werden, sodass die Knolle zu etwa einem Drittel im Wasser hängt. Sobald die Triebe etwa 20 Zentimeter lang sind, können die Knollen ins Beet gepflanzt werden – oder man nutzt sie, um mehrfach Stecklinge zu schneiden und den Ertrag zu steigern.
Tipp: Süßkartoffeln mögen es warm, deshalb sollten sie erst nach den Eisheiligen ins Freie gepflanzt werden. So starten die Pflanzen kräftig in die Saison und bleiben vor Frostschäden verschont.