Kennen Sie das Gedächtniskraut?

Ein Artikel von GARTEN+HAUS | 11.12.2018 - 14:04

In anderen Ländern ist das Gedächtniskraut oder Brahmi (Bacopa monnieri) längst genutzt, bei uns jedoch – wie vieles – unbekannt. Der Inhaltsstoff Bacosid A regt die Gehirndurchblutung an. In Asien wird Brahmi seit langem als Wunderkraut genutzt und soll nachweislich die Konzentration und Leistungsfähigkeit verbessern sowie gegen Vergesslichkeit und Angstzustände wirken.

„Alleskönner“ unter den Kräutern

Das gut erforschte Klein-Fettblatt ist mehrjährig, aber nicht frosthart und hat einen hohen Wasserbedarf. Die Blätter der sukkulenten, als Aquarienpflanze häufig gepflegten Sumpfpflanze sind nur etwa 1 bis 2 cm groß und fleischig dick.

Brahmi gehört zu den ayurvedischen Kräutern und hat somit eine lange Tradition. Ayurveda stellt das Gleichgewicht des Menschen in den Mittelpunkt, Heilkräuter und Pflanzen sind dabei unterstützend wirksam. In China ist das Kraut auch für andere Beschwerden im Einsatz – etwa bei Impotenz.

Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass dank der antioxidativen Eigenschaften die freien Radikale im Körper dezimiert werden. Dies sind chemisch instabile Fragmente, die das Erbgut und die Zellen angreifen können. In gewisser Hinsicht wirkt Brahmi also krebsvorbeugend.

Brahmi kann roh zu verschiedenen Salaten gegeben werden und hat einen frischen, leicht bitteren Geschmack. Als Tee werden ebenfalls die frischen Blätter verwendet, wobei die Bitterstoffe auch die Verdauung anregen. Trinken Sie also einfach mal Ihr Gedächtnis oder Ihre Konzentration fit.

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Als Tee aus frischen Blättern gebraut, kann Brahmi helfen, die Gedächtnisleistung zu erhöhen © Martina Osmy/Shutterstock.com