So bleibt der Christbaum länger frisch

Ein Artikel von GARTEN+HAUS | 18.12.2018 - 14:07

• Besser frisch geschnitten: Der Christbaum sollte möglichst kurz vor dem Fest geschlagen werden und am besten aus der Region stammen, damit er beim Aufstellen frisch ist. Tipp: Kleinerzeuger haben oft besonders frische Ware, da sie nur den täglichen Bedarf für den Verkauf einschlagen. Einige Christbaumbauern bieten auch die Möglichkeit, sich in der Plantage selbst einen Christbaum auszusuchen. Einen kürzlich geschlagenen Baum erkennen Sie an der noch frischen (nicht grauen) Schnittstelle.

• Wässern und kühl lagern: Schneiden Sie das untere Stammende unmittelbar nach dem Kauf frisch an und stellen Sie den Baum in einen Kübel mit Wasser. Lagern Sie ihn an einem kühlen, schattigen und windgeschützten Platz – etwa im Garten, auf dem Balkon oder im Keller.

• Langsam akklimatisieren: Gewöhnen Sie den Baum vor dem Aufstellen langsam an die höheren Raumtemperaturen. Holen Sie ihn daher ein bis zwei Tage vor dem Aufstellen in den kühlen Wintergarten oder ins Treppenhaus. Entfernen Sie rechtzeitig das Transportnetz, damit sich die Äste „aushängen“ können.

• Richtig aufstellen und gießen: Schneiden Sie am Stammende nochmals die Rinde frisch an (dort verlaufen die Leitungsbahnen). Möglichst kurz vor dem Heiligen Abend kommt der Baum in einen mit Leitungswasser gefüllten Weihnachtsbaumständer (eine Zugabe von Frischhaltemitteln oder Zucker ins Wasser ist nicht empfehlenswert). Der Standort im Zimmer sollte relativ kühl sein – nicht direkt an der Heizung, am Ofen und in der Sonne, sonst trocknet der Christbaum aus und verliert rasch seine Nadeln. Viele Sorten reagieren auch empfindlich auf Zugluft.
Vergessen Sie das Gießen nicht: Der Baum braucht je nach Zimmertemperatur täglich 0,5 bis 4 Liter Wasser. Auch das tägliche Besprühen der Zweige hält ihn länger frisch.