Forsythien richtig schneiden

Ein Artikel von Michaela Tebaldi | 29.01.2020 - 14:23
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Forsythien brauchen regelmäßig einen Rückschnitt © Ihor Hvozdetskyi/Shutterstock

Sie gehören zu den ersten Blühsträuchern, die im zeitigen Frühjahr für Farbe im Garten sorgen. Mit ihrer leuchtend gelben Blütenpracht stimmen sie uns fröhlich auf die wärmere Jahreszeit ein. Falls die Blühfreudigkeit Ihrer Forsythie langsam nachlässt, ist es wahrscheinlich Zeit für einen gründlichen Rückschnitt.

Dafür sollten Sie allerdings noch die nächste Blüte abwarten. Die beste Zeit, um den Strauch zurückzuschneiden, ist der Frühling, gleich nach der Blüte. Dann bilden sich noch im gleichen Jahr neue Triebe mit Knospen. Bei einem Rückschnitt im Herbst frieren die Knospen, die sich an den frischen Trieben bilden, leicht ab.
Für den Schnitt werden alle älteren Äste mit Verzweigungen bis auf eine Knospe gekürzt. Auch sehr dünne oder überhängende Zweige können Sie zurückschneiden.

Radikaler Rückschnitt

Falls die Forsythie schon sehr viele Jahre nicht mehr geschnitten worden ist, können Sie den Strauch mit einem Verjüngungsschnitt wieder kompakter und kräftiger machen. Dafür müssen Sie die Pflanze allerdings radikal zurückschneiden. Bis auf ein paar kräftigere Triebe werden sämtliche Äste bodennah abgeschnitten. Im Jahr darauf erfolgt wieder ein Rückschnitt der eher schwachen Triebe.
Das bewirkt, dass die Forsythie wieder reich verzweigt und kompakt wächst. Auch die Blütenpracht wird sich danach wieder einstellen.