90 Jahre GARTEN+HAUS – feiern Sie mit uns!

Ein Artikel von Christiane Plochberger | 27.05.2026 - 07:45

Von der Wochenzeitung zum Gartenmagazin

Das heutige GARTEN+HAUS ist das Ergebnis einer langen Entwicklung. Die Wurzeln des heute größten Gartenmagazin Österreichs reichen bis in die Zwischenkriegszeit zurück und sind eng verwoben mit dem Namen „Eipeldauer“.

Von Beginn an hat die Zeitschrift mehrmals ihren Namen und ihr Aussehen verändert. Eines ist immer gleich geblieben: Sie begleitet Hobbygärtner und Selbstversorger praxisnah durch die Jahreszeiten, stets mit den neuesten Trends, inspirierenden Ideen und saisonalen To-dos im biologisch bewirtschafteten Garten. So wurde die Hydrokultur bereits in den 1960er Jahren in der Vorgänger-Zeitschrift „Die Scholle“ empfohlen. Und von Hochbeeten war in GARTEN+HAUS schon zu lesen, bevor sie in fast jedem Hausgarten zu finden waren.

So fing alles an

Ab 1935 (bis 1960)
Wochenzeitung „Nach der Arbeit“, ­herausgegeben von Prof. Anton ­Eipeldauer (1893 – 1977), erscheint mit ­illustrierten Obstbautafeln.

Ab 1939
„Die Scholle“, mit Tipps von Prof. Anton Eipeldauer, ­erscheint 14-tägig als Ratgeber für ­Kleingärtner, Klein­tierzüchter und Obstbauern im Gartenverlag Anton Eipeldauer.

1977
Der Österreichische Agrar­verlag/Hitschmannverlag übernimmt „Die Scholle“ vom Gartenverlag Anton Eipeldauer.

Ab 1989
„Die Scholle“ wird umbenannt in  „Eipeldauers Gartenmagazin“. Es wird nun ganz in Farbe gedruckt 
und erscheint monatlich. 

2000
Eipeldauers Gartenmagazin wird zusammengelegt mit dem „GARTEN“-Magazin der Österreichischen Gartenbau-Gesellschaft (ÖGG) und ­umbenannt in „GARTEN+HAUS“. Seither ist die ÖGG Mitherausgeberin. 

Zukunft
Die Freude an Pflanzen und an der Natur, aber vor allem der fachliche Anspruch verbindet heute wie damals die Redaktion mit ihren interessierten Lesern – und das wird auch weiterhin so bleiben. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen, liebe Gartenfreunde, weiterhin zu gedeihen!

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Aus den Vorgängermagazinen „Nach der Arbeit“, „Die Scholle“ und „Eipeldauers Gartenmagazin“ entstand im Jahr 2000 gemeinsam mit dem „GARTEN“-Magazin der Österreichischen Gartenbau-Gesellschaft (ÖGG) der heutige Titel „GARTEN+HAUS“ © GARTEN+HAUS/ÖGG

JUBILÄUMS-GEWINNSPIEL: Teilen Sie Ihre persönlichen Gartengeschichten mit uns!

Unsere Geschichte haben wir nun erzählt. Aber wie lautet Ihre?

Seit wann ist GARTEN+HAUS Teil Ihres Gartenalltags?
Welche Idee aus dem Magazin hat Ihren Garten verändert?
Wie hat sich Ihr Garten über die Jahre entwickelt?
Was machen Sie vielleicht heute anders als früher?
Was bedeutet Gärtnern für Sie persönlich?
Was wünschen Sie sich in Zukunft von GARTEN+HAUS?

Teilen Sie mit uns Ihre persönlichen Gartengeschichten, Erfahrungen, Ideen, Fotos und Wünsche! *

Schreiben Sie uns:
GARTEN+HAUS
Kennwort „Jubiläum“
Sturzgasse 1a, 1140 Wien

oder per E-Mail an:
gruppe.garten@agrarverlag.at

oder gleich online teilnehmen:
www.av-medien.com/gh-jubilaeum

Einsendeschluss: 31.7.2026

Unter allen Einsendungen verlosen wir 90 aktuelle Ausgaben vom ­REISEN-Magazin und vom Zeit-für-­Genuss-Magazin aus unserer Redaktion.

*Ausgewählte Gartengeschichten veröffentlichen wir in der September/Oktober-Ausgabe von GARTEN+HAUS. Gerne können Sie uns dafür auch ein Porträtfoto von Ihnen senden.

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KR Ing. Herbert Eipeldauer III. © ÖGG

Zum Jubiläum von GARTEN+HAUS gratuliere ich ganz herzlich!

Als Präsident der Österreichischen Gartenbau-Gesellschaft (seit 2013) fühle ich mich GARTEN+HAUS seit jeher eng verbunden – nicht zuletzt, weil es eine zentrale Brücke zu unseren Mitgliedern bildet. Zuvor war ich viele Jahre im Verwaltungsrat der Gesellschaft tätig und habe die Entwicklung der damaligen ÖGG-Vereinszeitschrift „Garten“ intensiv begleitet.
Auch zum zweiten Vorgängermagazin von GARTEN+HAUS, Eipeldauers Gartenmagazin, habe ich eine persönliche Beziehung seit meiner Kindheit: Mein Großvater war Herausgeber dieses Blattes sowie der Zeitschrift „Die Scholle“. Bereits zu seinen Lebzeiten prägte meine Mutter mit einem Team von rund einem Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern maßgeblich nicht nur die redaktionelle Arbeit, sondern alle Arbeitsschritte bei der Herstellung dieses Magazins.

Der sparsame Einsatz von Arbeitskräften war schon in den 1970er Jahren ein Thema. So verdiente ich mir gemeinsam mit einigen Klassenkollegen aus der Schönbrunner Gartenbauschule ein Taschengeld beim Versand der Hefte. Der Aufwand in der Produktion und im Versand war ungleich größer als in der heutigen digitalen Welt.
Zu dieser Zeit wurden zahlreiche Gehölze, Stauden und insbesondere Rosensorten in der „Scholle“ vorgestellt, die in der Baumschule meines Vaters produziert und vertrieben wurden. Dem Zeitgeschmack entsprechend dominierten dabei Thujen, Wacholder und Bodendecker wie Cotoneaster ‘Skogsholmen’. Naturgärten oder Artenvielfalt spielten in Baumschule und Gartengestaltung noch keine Rolle – ein Glück, dass sich das inzwischen grundlegend geändert hat.

Auch wenn Freizeitgärtner ihr Wissen heute aus vielfältigen Quellen beziehen können, bleibt ein gedrucktes Gartenmagazin auf hohem fachlichem Niveau wie GARTEN+HAUS eine unverzichtbare Inspirationsquelle und zugleich ein zentrales Kommunikationsmedium für die Österreichische Gartenbau-Gesellschaft.
Das Präsidium der ÖGG wünscht der Zeitschrift weiterhin eine erfolgreiche Entwicklung im Sinne des gesamten Gartenbaus.

KR Ing. Herbert Eipeldauer III.