Spätblüher, die die Sonne lieben

Ein Artikel von Redaktion/JL | 11.09.2025 - 09:32
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Spätblüher wie Chrysanthemen versüßen uns den Herbst
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Ende des Sommers begeben sich viele Stauden zur Ruhe. Dann ist die Stunde der Herbstchrysanthemen gekommen. Ab Septemberleuchten ihre sternförmigen oder ballförmigen Blüten in kräftigen Farben bis in den November hinein. Oft sind es warme Farbtöne in Rot, Gelb oder Orange, die gut zur Herbstfärbung passen. Aber auch Sorten in Weiß und Rosarot sind beliebt. Die späten Prachtstauden verschönern dann nicht nur den Garten, sondern eignen sich als Schnittblume auch für die Vase. Herbstchrysanthemen lieben einen sonnigen Standort und eher trockene Boden, damit sie ihre ganze Schönheit entfalten können. Die beste Pflanzzeit ist allerdings im Frühjahr. Auch wenn die Stauden winterhart sind, benötigen sie im strengen oder nassen Winter einen entsprechenden Schutz. Nach der Blüte werden die Triebe dicht über dem Boden abgeschnitten und die Pflanzen mit Reisig abgedeckt. Die Pflanzen lassen sich übrigens auch leicht durch Teilung oder Stecklinge vermehren. Im Frühjahr können von den neuen Trieben Stecklinge geschnitten werden. Bewurzeln Sie diese in Töpfen und setzen Sie sie später im Beet aus. So können Sie im Herbst erneut ein reiches Farbspektakel genießen!

Tipp: Wenn Ihre Chrysanthemen nur mit wenigen Trieben heranwachsen, sollten Sie die Triebspitze abschneiden. Das fördert einen buschigen Wuchs.

Was jetzt zu tun ist

  • Da alte Himbeer-Ruten Infektionsherde für verschiedene Pilze darstellen, werden diese nach der Ernte bodennah abgeschnitten.
  • Zimmerpflanzen, die den Sommer über im Freien verbracht haben, sollten ab Oktober wieder ins Haus geholt werden. Besprühen Sie die Pflanzen anfangs mit einem Pflanzensprüher, um für die nötige Luftfeuchtigkeit zu sorgen und die Pflanzen auf die Zimmerbedingungen einzugewöhnen. 
  • Wer sich die Mühe macht und zwischen den Stauden die unerwünschten Wildkräuter jätet, spart sich für die ersten warmen Frühjahrstage viel Arbeit. 
  • Sobald das Laub gefallen ist, bieten die Baumschulen Apfel-, Birnen- und Kirschenbäume „wurzelnackt" an. Diese sind ohne Erdballen und preiswerter als Obstgehölze im Container. 
  • Schneiden Sie von den Brombeeren die abgetragenen Fruchtruten dicht über dem Boden ab und heften Sie die diesjährigen Triebe an Drähten fest. Das Anhäufeln der Jungtriebe schützt diese vor Bodenfrost. In Regionen, wo mit Schneemangel zu rechnen ist (Barfröste), sollte erst im März geschnitten werden. 
  • Ab Ende September den Rasen nicht mehr mähen.