Knackiger Mönchsbart

Ein Artikel von Michaela Tebaldi | 03.03.2020 - 10:01
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Mönchsbart wird gerne in mediterranen Regionen zu Frühlingsgerichten verarbeitet © anna.q/Shutterstock

Den Geschmack von Mönchsbart (Salsola soda) kann als krautig-erdig, säuerlich bis leicht salzig beschrieben werden. Die Pflanze stammt aus dem Süden Italiens bzw. Spaniens undist auch unter den Namen "Agretti", "Barba dei frati" oder Kapuzinerbart bekannt. Er gehört zur Familie der Wegerichgewächse und wächst wild auf Salzwiesen an der Küste. Daher auch der leicht salzige Geschmack.

Mönchsbart für Pasta und Risotto

Mönchsbart ist kalorienarm (17 kcal pro 100 g), dafür aber reich an Kalium, Kalzium, Vitamin C und E sowie verschiedenen B-Vitamine. Das Gemüse kann roh im Salat oder gedünstet bzw. blanchiert werden. Sie können es als Gemüsezutat im Omelett verarbeiten, eine Pastasoße damit verfeinern, mariniert mit Zitronensaft und Olivenöl als Beilagengemüse genießen oder zu einem Risotto verarbeiten. Das leichte Meeresaroma kommt beim Erhitzen übrigens besser zur Geltung.

Mönchsbart jetzt aussäen

Das eher ungewöhnliche Gemüse ist bei uns nicht überall zu bekommen. Sie können Mönchsbart aber auch selbst ziehen. Dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt für die Aussaat im Haus. Streuen Sie die in Wasser eingeweichten Samen in Saatschalen und stellen Sie diese auf die warme Fensterbank. WEnn die Pflänzchen kräftig genug sind bzw. keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, kann der Mönchsbart ins Freiland gesetzt werden. Bei sehr niedrigen Temperaturen schützen Sie die Pflanzen am besten mit Folie oder Vlies. Ab August können Sie das knackige Gemüse ernten und genießen.