Zimmerpflanzen vermehren: Stecklinge ins Wasser

Ein Artikel von GARTEN+HAUS | 23.10.2023 - 16:19
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Haben sich die ersten Wurzeln im Wasserglas gebildet, kann der Steckling oder Ableger in einen Topf mit Erde gepflanzt werden © Svetlana Khutornaia/Shutterstock

Viele wüchsige Pflanzenarten bilden fleißig Wurzeln, wenn ihre Stecklinge in ein Glas Wasser gestellt werden. Dazu zählen Efeutute (Epipremnum), Kolbenfaden (Aglaonema), Dreimasterblumen (Tradescantia), Buntnessel (Solenostemon) und Fleißiges Lieschen (Impatiens) ebenso wie Dieffenbachie (Dieffenbachia), Oleander (Nerium) oder Zimmerlinde (Sparmania). Wenn die Mutterpflanze beispielsweise zu groß oder bereits altersschwach wird, ist die Stecklingsvermehrung ideal, um den Fortbestand der lieb gewonnenen Zimmerpflanze zu sichern. An einem hellen Standort bei Zimmertemperatur dauert es i. d. R. 2 bis 3 Wochen, bis der Steckling Wurzeln bildet.

Einen Nachteil hat diese Vermehrungsform allerdings: Nach dem Umpflanzen erleiden die Jungpflanzen häufig einen Schock und stellen kurzfristig das Wachstum ein. Um diesen Schock so gering wie möglich zu halten, sollten die Pflanzen so früh wie möglich in Substrat kommen. Warten Sie nicht zu lange, bis die Wurzeln schon das halbe Glas füllen.

Tipp: Am besten im Wasser wurzelt das Zypergras (Cyperus), bei dem die Blattschöpfe ohne Schaft ins Wasser kommen.