Backmischung zum Verschenken

Ein Artikel von Christiane Bartal | 07.12.2018 - 09:05

Der Vorteil von selbst gemachten Backmischungen liegt auf der Hand: Sie sind günstiger als im Handel fertig zu kaufende – und Sie können individuell auf Vorlieben und etwaige Unverträglichkeiten des Beschenkten eingehen.

Auch die Qualität der Zutaten können Sie bestimmen, etwa Dinkelmehl statt Weizenmehl. Besonders hübsch sehen Mischungen mit farblichen Kontrasten aus, daher eignet sich brauner Zucker als Kontrast zum weißen Mehl oft besser. Auch beigemengte natürlich färbende Pulver, etwa Rote-Rüben- oder Spinat-Pulver, bringen Farbe in die Schichtungen.

Als Gefäß eignen sich sämtliche Glasbehältnisse, die sich luftdicht verschließen lassen: Weckgläser, Milchflaschen mit weiter Öffnung, Marmeladengläser oder dergleichen. Schichtweise eingefüllt – am besten mit einem Trichter – werden nur die trockenen Zutaten einer Rezeptur. Alle nötigen frischen Zutaten notieren Sie am besten mit einer kurzen Anleitung auf einem hübschen Etikett, damit der Beschenkte weiß, wie er seine Kekse zubereitet.

Tipp: Große Zutaten, etwa Nüsse oder Schokostückchen immer ganz oben einfüllen! Andernfalls rutschen kleinere Bestandteile wie Mehl nach unten in die Zwischenräume.

Viel Spaß beim Aufschichten und Verschenken!

Backmischung für Sckoko-Cookies

Schichtung von unten nach oben:
• 50 g Mehl, vermischt mit 1 TL Backpulver und 1 Prise Salz
• 50 g Haferflocken
• 50 g Mehl
• 100 g brauner Zucker, vermischt mit 1 Pkg. Vanillezucker
• 100 g kleine Schokostückchen oder Schokodrops

Anleitung für das Etikett:
90 g weiche Butter mit 1 Ei schaumig rühren. Backmischung unterrühren. Masse zu 12 Kugeln formen (beim Backen zerfließt der Teig zu schönen runden Cookies). Im vorgeheizten Backrohr bei 180 °C ca. 12 Minuten backen.

Auf diese Weise können Sie auch Ihr Lieblingsgebäck in eine Backmischung zum Verschenken verwandeln: Einfach alle trockenen Zutaten des Rezepts dekorativ aufschichten!