Kennen Sie Frühlingssterne?

Ein Artikel von Mag. Eva-Maria Mayr | 02.03.2016 - 13:13
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© Flower Council

Triteleia laxa ist bei uns als Blaue Triteleie, Frühlingsstern und Narrenzwiebel bekannt. Sie ist bereits seit dem 19. Jahrhundert in Europa in Kultur. Sie eignet sich für die Pflanzung in Beeten und in Steingärten. Die ausdauernden Pflanzen haben lange, schmale, grasähnliche Blätter, die bereits eingezogen werden, wenn im Frühling die Blütenstände austreiben. Diese erscheinen je nach Witterung im Mai oder Juli. Sie sind 40 bis 50 cm hoch. An der Spitze von drahtigen, kahlen Stängeln stehen blauviolette, trichterförmige Blüten. Die Dolden können aus bis zu 25 Blüten bestehen und einen Durchmesser von etwa 15 cm erreichen. Bei der Sorte ‚Königin Fabiola‘ sind die Stängel besonders kräftig und standfest.

Der richtige Standort
Die Zwiebeln von Triteleia werden im Frühjahr oder Herbst etwa 5 bis 8 cm tief gepflanzt. Die Pflanzen brauchen einen leichten, durchlässigen, warmen Boden an einem sonnigen, aber geschützten Platz. Während der Wachstums- und Blütezeit im Frühjahr und Frühsommer mögen die Frühlingssterne einen feuchten Boden. Im Herbst und Winter sollte der Standort aber möglichst trocken sein. Staunässe vertragen die Zwiebeln nicht. In Regionen, in denen die Temperaturen im Winter unter -5 °C sinken, ist ein leichter Winterschutz sinnvoll.

Quelle: blumenzwiebel-welt.de