Rosen abhäufeln und schneiden

Ein Artikel von Christiane Bartal | 05.03.2019 - 16:20

Jutesäcke, die die Krone der Hochstammrosen den Winter über geschützt haben, können Sie nun wieder entfernen, bevor die Gehölze beginnen auszutreiben. Auch angehäufelte Rosen können Sie nun wieder abhäufeln.

Und wie war das nochmal mit dem Schneiden? Sobald die Forsythien blühen, ist der Zeitpunkt dafür ideal. Wählen Sie einen frostfreien, trockenen und bewölkten Tag – dann „verheilen“ die Schnittwunden besser.

• Hochstamm- und Beetrosen werden bei schwach wachsenden Sorten auf 3 bis 4 Augen, bei stärker wachsenden Sorten auf 5 bis 6 Augen eingekürzt. Kranke Äste zur Gänze entfernen.

• Bei Kletterrosen werden lediglich schwache Verzweigungen auf ca. 10 cm zurückgeschnitten.

Öfterblühende Strauchrosen werden ggf. ausgelichtet und alte Triebe auf einen jungen Trieb mit 3 Augen eingekürzt. Totholz und kranke Äste zur Gänze entfernen.

Einmal blühende Strauchrosen werden nur ausgelichtet und dabei kranke Triebe entfernt. Ein Verjüngungsschnitt ist nur alle 6 bis 7 Jahre notwendig.

• Bei Edelrosen werden kräftige Triebe bis auf 5 Augen zurückgeschnitten. Schwächere Triebe bis auf 3 Augen einkürzen. Überflüssige Zweige und Wildtriebe zur Gänze entfernen.

• Bei Bodendeckerrosen ist lediglich alle 4 bis 5 Jahre ein Form- und Erhaltungsschnitt notwendig. Dabei werden blühfaule Exemplare mit einer Heckenschere um etwa die Hälfte zurückgeschnitten.

Praxistipp

Versorgen Sie Ihre Rosen nach dem Schnitt mit einer Gabe Kompost, damit sie gut in die Saison starten können!